AchtungFalleLizenz-Check · Register · Warnungen

Bitvavo ist über die Bitvavo B.V. im MiCA-Register der ESMA als Krypto-Dienstleister zugelassen – seit 26.06.2025, beaufsichtigt von der AFM (Niederlande) und mit Gültigkeit für Deutschland. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen haben wir nicht gefunden.

Geprüft am 25.09.2026 Register: MiCA · BaFin So prüfen wir

Das Prüfergebnis im Überblick

  • MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandBitvavo B.V., zugelassen am 26.06.2025 durch die AFM (Niederlande). [Quelle]
  • Eintrag in der BaFin-UnternehmensdatenbankBitvavo B.V. (Grenzüberschreitende Dienstleister (Art. 65 MiCA-R)). [Quelle]
  • Keine BaFin-WarnungIn 2.662 BaFin-Meldungen seit 2018 kein Treffer zum Namen. [Quelle]

Wie seriös ist Bitvavo?

Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Bitvavo: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.

Wichtig zur Einordnung: Eine Lizenz ist die Mindestvoraussetzung, keine Qualitätsgarantie. Sie schützt vor unseriösen Geschäftsmodellen, nicht vor Verlusten oder schlechtem Service.

Hat Bitvavo eine Lizenz in Deutschland?

Ja. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.

Im MiCA-Register ist die Bitvavo B.V. (Niederlande) eingetragen – zugelassen am 26.06.2025 durch die AFM (Niederlande). Die Zulassung umfasst: Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, Betrieb einer Handelsplattform, Transferdienstleistungen. Per EU-Pass gilt sie in 30 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]

In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Bitvavo B.V. mit der Kategorie „Grenzüberschreitende Dienstleister (Art. 65 MiCA-R)“. [Quelle]

Bitvavo Erfahrungen 2026: Was bekannt ist

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Bitvavo dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.

In allen 2.662 Verbrauchermitteilungen der BaFin zu unerlaubten Geschäften seit August 2018 gibt es keine Warnung gegen Bitvavo selbst. [Quelle]

Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.

Ist Bitvavo Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Bitvavo ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]

Wie sicher ist mein Geld bei Bitvavo?

Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht.

Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]

Was Sie haltenSchutzGrundlage
KryptowerteGetrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschriebenMiCA Art. 75
KursverlusteKein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger–

Wer steht hinter Bitvavo – Gründung, Sitz und Größe des Unternehmens?

Bitvavo wurde 2018 in Amsterdam gegründet und firmiert dort unter der Adresse Keizersgracht 28, 1016 ED Amsterdam. Ursprünglich als Broker gestartet, wechselte das Unternehmen am 9. März 2019 zu einem echten Börsenmodell, bei dem Nutzer direkt miteinander handeln.

Laut eigenen Angaben bezeichnet sich Bitvavo als größte Krypto-Börse der Niederlande und eine der führenden Plattformen Europas. Laut Wikipedia gab das Unternehmen 2023 an, rund 40 % des niederländischen Kryptomarktes und etwa eine Million Kunden zu haben; für 2024 nannte das Magazin Quote Bitvavo als größte Kryptohandelsplattform der Niederlande. Andere Quellen sprechen von über zwei Millionen Nutzern in rund 27 bis 30 europäischen Ländern.

Für den deutschen Markt gab es 2024 eine Unterbrechung: Bitvavo zog sich im Mai vorübergehend zurück, weil eine BaFin-Lizenzierung nicht rechtzeitig zustande kam, und arbeitete übergangsweise mit dem Partner „Bitvavo powered by Hyphe“. Seit September 2025 betreut Bitvavo deutsche Kunden laut Presseberichten wieder direkt.

Wie ist Bitvavo reguliert und was bedeutet die MiCA-Lizenz konkret?

Bitvavo B.V. verfügt seit dem 26.06.2025 über eine MiCA-Zulassung der niederländischen Finanzaufsichtsbehörde AFM (Autoriteit Financiële Markten), die als Herkunftsstaat-Aufsicht fungiert. Diese Erlaubnis gilt als EU-Pass in 30 Ländern, darunter Deutschland, und deckt laut Register die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, den Betrieb einer Handelsplattform sowie Transferdienstleistungen ab.

Die BaFin selbst erteilt Bitvavo keine eigene Erlaubnis, sondern führt das Unternehmen als grenzüberschreitenden Dienstleister nach Art. 65 MiCA-Verordnung in ihrer Datenbank. Zusätzlich ist Bitvavo B.V. bei der niederländischen Zentralbank De Nederlandsche Bank (DNB) als Krypto-Dienstleister registriert, was die Einhaltung von Geldwäsche- und Sanktionsvorschriften sicherstellt.

Eine BaFin-Warnung oder ESMA-Warnung liegt zu Bitvavo nicht vor. Wer Wert auf eine direkte deutsche Aufsicht legt, sollte berücksichtigen, dass die zuständige Behörde die AFM in Amsterdam ist – nicht die BaFin.

Wie hoch sind die Handelsgebühren bei Bitvavo?

Die Handelsgebühren bei Bitvavo starten laut Anbieter bei bis zu 0,25 % für Taker-Orders und 0,15 % für Maker-Orders. Sie sinken mit steigendem Handelsvolumen der vergangenen 30 Tage und fallen bei bestimmten Handelspaaren noch niedriger aus.

Neben den reinen Handelsgebühren fließt der Spread in die Gesamtkosten ein – die Differenz zwischen aktuellem Marktpreis und tatsächlichem Kaufpreis, die laut Fachportalen häufig den größeren Anteil der Kosten ausmacht. Laut einem Kaiko-Bericht aus dem Jahr 2026 bot Bitvavo unter den großen Euro-Börsen die geringsten Spreads, im Schnitt 0,981 Basispunkte.

Für den Margin-Handel fallen laut Anbieter dieselben Maker- und Taker-Gebühren beim Öffnen und Schließen einer Position an, ergänzt um eine Zinsgebühr für geliehene Vermögenswerte. Konkrete Zahlen zu dieser Zinsgebühr nennt der Anbieter nicht öffentlich einsehbar.

Wie teuer sind Ein- und Auszahlungen bei Bitvavo?

SEPA-Einzahlungen in Euro sind bei Bitvavo laut Anbieterangaben kostenlos und kommen dank Echtzeitüberweisung innerhalb von Sekunden an. Auch Euro-Auszahlungen per SEPA erfolgen ohne Gebühren.

Wer stattdessen per PayPal einzahlt, zahlt laut Recherche 2 % Gebühr; bei Auszahlungen können für Kreditkarte und PayPal ebenfalls Kosten anfallen. Kreditkartenzahlungen für Einzahlungen bietet Bitvavo grundsätzlich nicht an – dafür ist die Plattform laut mehreren Quellen die einzige reine Kryptobörse in Europa, die PayPal überhaupt als Zahlungsmittel akzeptiert.

Eine Besonderheit betrifft Stablecoins: Seit dem 2. März 2026 können neu registrierte Nutzer laut Recherche keine Stablecoins mehr ein- oder auszahlen. Der Handel mit Stablecoins auf der Plattform bleibt davon unberührt und weiterhin möglich.

Für die tatsächlichen Gesamtkosten eines Kaufs oder Verkaufs ist neben der Ein-/Auszahlungsgebühr auch der Spread relevant, also die Differenz zwischen Marktpreis und dem Preis, den Nutzer tatsächlich zahlen. Ein Kaiko-Bericht aus 2026 bescheinigt Bitvavo hier im Vergleich zu anderen großen Euro-Börsen besonders niedrige Werte.

Gibt es eine Mindesteinlage bei Bitvavo?

Ja, für SEPA-Einzahlungen in Euro gilt laut Anbieterangaben (Stand September 2026) eine Mindesteinzahlung von 10 Euro. Ein einzelner Kryptokauf ist laut Recherche bereits ab 1 Euro möglich.

Damit richtet sich Bitvavo sowohl an Nutzer, die größere Beträge auf einmal einzahlen möchten, als auch an solche, die mit kleinen Summen einsteigen oder testen wollen. Eine Obergrenze für Einzahlungen ist den Quellen nicht zu entnehmen.

Zu beachten ist, dass sich die Mindesteinzahlung auf die Einzahlung des Euro-Guthabens bezieht – für einzelne Sparplan-Ausführungen gelten davon abweichende Mindestbeträge (siehe Abschnitt zu Sparplänen). Wer plant, regelmäßig kleinere Beträge zu investieren, sollte die jeweils aktuellen Mindestbeträge auf der Anbieterseite prüfen, da sich diese Angaben laut Recherche im Zeitverlauf geändert haben.

Bietet Bitvavo Sparpläne an?

Ja, Bitvavo bietet automatische Sparpläne nach dem Cost-Average-Prinzip an, bei denen regelmäßig ein fester Betrag in eine gewählte Kryptowährung investiert wird, etwa in Bitcoin oder Ethereum. Die Funktion ist laut Anbieter direkt in App und Website verfügbar.

Zur Höhe des Mindestbetrags liegen unterschiedliche Angaben vor: Eine Quelle nennt 5 Euro pro Monat, eine andere 10 Euro pro Woche oder Monat. Nutzer sollten den aktuellen Mindestbetrag daher direkt bei Bitvavo prüfen. Laut Recherche lässt sich der Sparbetrag anpassen, einzelne Ausführungen lassen sich überspringen oder stornieren, und es können mehrere Sparpläne parallel eingerichtet werden.

Die Sparplan-Funktion wurde laut Recherche erst gegen Ende 2023 eingeführt und ist damit ein vergleichsweise neues Angebot bei Bitvavo. Wer regelmäßig investieren möchte, unabhängig vom aktuellen Kurs, kann diese Funktion nutzen, statt manuell einzelne Käufe zu tätigen.

Wie viele Kryptowerte kann man bei Bitvavo handeln?

Bei Bitvavo lassen sich nach Angaben mehrerer Quellen mehrere Hundert Kryptowerte handeln, die genaue Zahl schwankt je nach Quelle und Zeitpunkt. Die Anbieterseite selbst nennt mehr als 400 digitale Vermögenswerte, andere Quellen sprechen von über 425 (Stand Mai 2026) bis über 450 (Stand August 2026) handelbaren Kryptowährungen.

Die Abweichungen erklären sich vermutlich dadurch, dass laufend neue Coins gelistet werden und die Angaben zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben wurden. Wer eine aktuelle Zahl benötigt, findet diese am zuverlässigsten direkt auf der Handelsplattform.

Aktien, ETFs oder klassische Wertpapiere bietet Bitvavo nicht an – es handelt sich um eine reine Krypto-Börse. Wer Aktien und Kryptowerte in einer App verwalten möchte, benötigt zusätzlich einen weiteren Anbieter.

Für Einsteiger bedeutet das breite Angebot nicht automatisch, dass alle gelisteten Werte gleichermaßen liquide oder für Laien geeignet sind. Gerade bei kleineren, weniger bekannten Coins können Kursschwankungen und geringere Handelsvolumina das Risiko erhöhen. Eine Kaufempfehlung für einzelne Kryptowerte ist damit ausdrücklich nicht verbunden.

Kann man Guthaben von Bitvavo auf eine eigene Wallet auszahlen?

Ja, bei Bitvavo ist ein Transfer von Kryptowerten auf eine eigene externe Wallet grundsätzlich möglich. Damit unterscheidet sich der Anbieter laut Finanztip von manchen Krypto-Neobrokern, bei denen Nutzer gekaufte Coins nicht auf ein anderes Wallet übertragen können und dadurch an den Anbieter gebunden bleiben.

Der Vorgang ist allerdings mit Prüfschritten verbunden. Ein von Finanztip dokumentierter Nutzerfall aus dem Jahr 2023 zeigt: Vor der Übertragung muss die Empfänger-Adresse der Ziel-Wallet verifiziert werden. Bereits ein kleiner Testbetrag wurde bei diesem Vorgang zunächst von Bitvavo gestoppt ("Transaction paused").

Im Anschluss erhielt der Nutzer eine E-Mail vom Support mit Rückfragen, etwa zum Zweck des Kaufs, zur Art der Ziel-Wallet und dazu, wer ihn bei der Transaktion unterstützt. Solche Sicherheitsabfragen dienen laut den Berichten dem Schutz vor Betrug und Geldwäsche, können den Auszahlungsprozess im Einzelfall aber verzögern und aufwändiger machen als bei anderen Anbietern.

Wie erreicht man den Kundenservice von Bitvavo?

Der Kundenservice von Bitvavo ist über Live-Chat, ein vereinbartes Telefonat und E-Mail erreichbar – eine direkte, frei anwählbare Telefonnummer gibt es nicht. Stattdessen arbeitet Bitvavo mit Terminvereinbarung für Telefonanrufe, um Wartezeiten zu vermeiden.

Der Live-Chat ist direkt auf der Webseite integriert und laut Berichten werktags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr mit menschlichen Mitarbeitenden besetzt. Außerhalb dieser Zeiten steht ein Chatbot rund um die Uhr zur Verfügung. Alle Support-Kanäle werden zusätzlich durch einen KI-Assistenten unterstützt, bei Bedarf wird an menschliche Support-Mitarbeiter weitergeleitet.

Erfahrungsberichte fallen unterschiedlich aus: Einige Nutzer berichten von längeren Wartezeiten oder aus ihrer Sicht unzureichenden Antworten, ein weiterer Bericht schildert, dass ein Live-Chat-Mitarbeiter bei mehreren Kontaktversuchen nicht erreichbar war.

Wer Wert auf einen klassischen, jederzeit erreichbaren Telefonsupport legt, sollte die Terminvereinbarungs-Lösung von Bitvavo bei der Anbieterwahl berücksichtigen. Für dringende Anliegen, etwa bei gestoppten Transaktionen oder Kontoproblemen, kann die fehlende sofortige telefonische Erreichbarkeit im Einzelfall als Nachteil empfunden werden.

Sind Einlagen bei Bitvavo abgesichert?

Zu diesem Punkt liegen widersprüchliche Angaben aus verschiedenen Quellen vor. Mehrere Quellen (Capitalo, Bitcoin-2Go, Kagels-Trading) geben an, dass für Euro-Guthaben die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde gilt, weil die Sutor Bank GmbH als BaFin-regulierte Partnerbank die Bankdienstleistungen für deutsche Kunden übernimmt.

Das Handelsblatt nennt dagegen explizit das Fehlen einer Einlagensicherung für Euro-Guthaben als Nachteil von Bitvavo. Diese widersprüchlichen Angaben lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht auflösen – Interessierte sollten den aktuellen Stand direkt beim Anbieter oder der genannten Partnerbank erfragen.

Unabhängig davon gilt: Für Kryptowährungen selbst besteht keine klassische Einlagensicherung, wie sie für Bankguthaben existiert. Die Krypto-Bestände werden laut Kagels-Trading von der Tangany GmbH in München verwahrt. Laut Capitalo hält Bitvavo 95 % der Kryptowerte im Offline-Cold-Storage und unterhält eine Versicherungspolice über 755 Mio. Euro gegen Diebstahl und Hacks.

Häufige Fragen zu Bitvavo

Ist Bitvavo seriös?

Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Bitvavo: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.

Ist Bitvavo Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Bitvavo ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Hat Bitvavo eine BaFin-Lizenz?

Bitvavo ist in der BaFin-Unternehmensdatenbank eingetragen: Grenzüberschreitende Dienstleister (Art. 65 MiCA-R).

Wer beaufsichtigt Bitvavo?

AFM (Niederlande) (MiCA-Zulassung).

Ist Bitvavo MiCA-reguliert?

Ja, seit 26.06.2025 über die Bitvavo B.V..

Welche Erfahrungen gibt es mit Bitvavo?

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Bitvavo dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.

Wo kann ich mich über Bitvavo beschweren?

Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.

Wie hoch sind die Handelsgebühren bei Bitvavo?

Laut Anbieter starten die Gebühren bei bis zu 0,25 % (Taker) und 0,15 % (Maker) und sinken mit steigendem Handelsvolumen der letzten 30 Tage. Hinzu kommt der Spread, also die Differenz zwischen Marktpreis und tatsächlichem Kaufpreis; laut einem Kaiko-Bericht 2026 zählte Bitvavo mit durchschnittlich 0,981 Basispunkten zu den Euro-Börsen mit den geringsten Spreads.

Wie funktioniert die Ein- und Auszahlung bei Bitvavo?

SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen sind laut Anbieter kostenlos, Einzahlungen per PayPal kosten laut Recherche 2 % Gebühr. Die Mindesteinzahlung liegt laut einer Quelle (Stand September 2026) bei 10 Euro, ein Kryptokauf ist bereits ab 1 Euro möglich. Kreditkartenzahlungen werden nicht akzeptiert.

Bietet Bitvavo einen Sparplan (DCA) an?

Ja, seit Ende 2023 können Nutzer automatische Sparpläne einrichten, um regelmäßig Kryptowerte wie Bitcoin oder Ethereum zu kaufen. Je nach Quelle liegt der Mindestbetrag bei 5 oder 10 Euro pro Ausführung; Intervall (wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich) und Betrag lassen sich anpassen.

Kann man bei Bitvavo Kryptowährungen auf eine eigene Wallet auszahlen?

Ja, im Gegensatz zu manchen anderen Krypto-Neobrokern ermöglicht Bitvavo laut Finanztip die Auszahlung auf externe Wallets. Der Vorgang erfordert allerdings eine Verifizierung der Empfänger-Adresse und kann laut einem Nutzerbericht mit Rückfragen des Supports verbunden sein, etwa zum Zweck der Überweisung.

Wie sind Kundengelder und Kryptobestände bei Bitvavo abgesichert?

Laut Anbieterangaben werden rund 95 % der Krypto-Bestände offline in Cold Storage verwahrt, abgesichert durch eine Versicherungspolice gegen Diebstahl und Hacks. Zur Frage einer gesetzlichen Einlagensicherung für Euro-Guthaben liegen widersprüchliche Angaben vor: Mehrere Quellen nennen eine Absicherung bis 100.000 Euro über eine Partnerbank, eine andere Quelle verneint dies ausdrücklich – hierzu sollten Interessierte die aktuellen Angaben direkt beim Anbieter prüfen.

Quellen

  1. ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
  2. BaFin-Unternehmensdatenbank (Datenstand 24.09.2026)
  3. BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
  4. Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
  5. Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
  6. BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
  7. Recherche: bitcoin-2go.de
  8. Recherche: freiepresse.de
  9. Recherche: newsbit.de
  10. Recherche: misscrypto.de
  11. Recherche: capitalo.de
  12. Recherche: finanzwissen.de
  13. Recherche: mobilebanking.de
  14. Recherche: finanztip.de
  15. Recherche: finanztip.de
  16. Recherche: bitcoin-2go.de
  17. Recherche: kagels-trading.de
  18. Recherche: handelsblatt.com