AchtungFalleLizenz-Check · Register · Warnungen

Scalable Capital ist über die Scalable Capital Bank GmbH im MiCA-Register der ESMA als Krypto-Dienstleister zugelassen – seit 02.03.2026, beaufsichtigt von der BaFin (Deutschland) und mit Gültigkeit für Deutschland. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen haben wir nicht gefunden.

Geprüft am 25.09.2026 Register: MiCA · BaFin So prüfen wir

Das Prüfergebnis im Überblick

  • MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandScalable Capital Bank GmbH, zugelassen am 02.03.2026 durch die BaFin (Deutschland). [Quelle]
  • Eintrag in der BaFin-UnternehmensdatenbankScalable AG (Mutterfinanzholding-Gesellschaft (§ 2f Abs 1 Satz 1 KWG)); Scalable Capital Bank GmbH (CRR-Kreditinstitut, Kreditinstitut, Kryptowertedienstleister, SSM-Institut). [Quelle]
  • Keine BaFin-WarnungIn 2.662 BaFin-Meldungen seit 2018 kein Treffer zum Namen. [Quelle]

Ist Scalable Capital ein seriöser Anbieter?

Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Scalable Capital: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.

Wichtig zur Einordnung: Eine Lizenz ist die Mindestvoraussetzung, keine Qualitätsgarantie. Sie schützt vor unseriösen Geschäftsmodellen, nicht vor Verlusten oder schlechtem Service.

Hat Scalable Capital eine Lizenz in Deutschland?

Ja. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.

Im MiCA-Register ist die Scalable Capital Bank GmbH (Deutschland) eingetragen – zugelassen am 02.03.2026 durch die BaFin (Deutschland). Die Zulassung umfasst: Beratung zu Kryptowerten. Per EU-Pass gilt sie in 1 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]

In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Scalable AG mit der Kategorie „Mutterfinanzholding-Gesellschaft (§ 2f Abs 1 Satz 1 KWG)“. [Quelle]

In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Scalable Capital Bank GmbH mit der Kategorie „CRR-Kreditinstitut, Kreditinstitut, Kryptowertedienstleister, SSM-Institut“. [Quelle]

Scalable Capital Erfahrungen: Was Register und Behörden zeigen

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Scalable Capital dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.

Eine Warnung der BaFin gegen Scalable Capital haben wir in den 2.662 Meldungen seit 2018 nicht gefunden. [Quelle]

Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.

Ist Scalable Capital Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Scalable Capital ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]

Wie sicher ist mein Geld bei Scalable Capital?

Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht. Euro-Guthaben sind als Bankeinlage bis 100.000 € geschützt.

Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]

Was Sie haltenSchutzGrundlage
Guthaben (Euro)Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €EinSiG § 8
KryptowerteGetrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschriebenMiCA Art. 75
KursverlusteKein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger–

Wer steht hinter Scalable Capital – seit wann gibt es das Unternehmen?

Scalable Capital wurde im Dezember 2014 in München gegründet, unter anderem von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French und Stefan Mittnik. Das Unternehmen startete 2016 zunächst als digitale Vermögensverwaltung (Robo-Advisor) und erweiterte das Angebot 2020 um einen eigenständigen Online-Broker für Aktien, ETFs und weitere Anlageklassen.

Neben München unterhält Scalable Capital laut eigenen Angaben Standorte in Berlin, Wien und London mit mehr als 600 Mitarbeitenden. Zu den Investoren zählen laut Roboadvisor-Portal unter anderem Sofina, Noteus Partners, Balderton Capital, Tencent und HV Capital; insgesamt habe das Unternehmen seit Gründung über 470 Millionen Euro eingesammelt (Stand: August 2026).

Mutterunternehmen ist laut BaFin-Datenbank die Scalable AG, die als Mutterfinanzholding-Gesellschaft nach § 2f Abs. 1 Satz 1 KWG eingetragen ist. Die operative Bank- und Brokerage-Tätigkeit läuft über die Tochtergesellschaft Scalable Capital Bank GmbH mit Sitz in der Seitzstraße 8e, 80538 München.

Ist Scalable Capital eine Bank – und wer beaufsichtigt die Einlagen?

Ja, seit September 2025 ist Scalable Capital über die Tochtergesellschaft Scalable Capital Bank GmbH eine vollwertige Bank. Laut Unternehmensmitteilung erhielt die Bank von der Europäischen Zentralbank die Genehmigung, Einlagen- und Kreditgeschäfte zu betreiben.

Die BaFin-Datenbank listet die Scalable Capital Bank GmbH als CRR-Kreditinstitut, Kreditinstitut, Kryptowertedienstleister und SSM-Institut. Sie unterliegt damit der laufenden Aufsicht durch die BaFin sowie – als bedeutendes bzw. der EZB-Aufsicht unterstelltes Institut (SSM) – der europäischen Bankenaufsicht.

Konto- und Depotführung laufen laut mehreren Fachmedien seit der eigenen Banklizenz direkt über die Scalable Capital Bank, die der BaFin und der Deutschen Bundesbank untersteht. Zusätzlich verfügt die Scalable Capital Bank GmbH über eine MiCA-Zulassung mit Erlaubnis für den Kryptowertedienst „Beratung zu Kryptowerten" für Deutschland (EU-Pass), erteilt am 02.03.2026.

Vor der eigenen Banklizenz wurden Depots historisch über die Baader Bank als Partnerbank geführt; diese Struktur wurde im Zuge der Umstellung 2025 abgelöst.

Wie sind Einlagen und Guthaben bei Scalable Capital abgesichert?

Kundengelder bei Scalable Capital werden laut Anbieterangaben bei Partnerbanken und in Geldmarktfonds verwahrt und sind über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Im Standardmodell greift die Sicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank.

Beim kostenpflichtigen PRIME+-Modell verteilt Scalable Capital Guthaben laut mehreren Quellen auf mehrere Partnerbanken (Mehrbank-System). Dadurch soll die abgesicherte Summe auf bis zu fünfmal 100.000 Euro steigen, sofern das Guthaben entsprechend über die beteiligten Banken verteilt ist.

Wertpapiere im Depot gelten unabhängig davon als Sondervermögen und zählen nicht zur Insolvenzmasse eines Instituts – das betrifft jedoch nicht die vertragliche Einlagensicherung für Bargeld auf dem Verrechnungskonto.

Wichtig für Anleger: Die Einlagensicherung schützt Bargeld-Guthaben, nicht die Kursentwicklung von Wertpapieren, ETFs oder Krypto-ETPs. Wer in Wertpapiere investiert, trägt weiterhin das Marktrisiko; ein Kursverlust wird durch keine Einlagensicherung ausgeglichen.

Welche Gebühren fallen beim Handel mit Aktien und ETFs an?

Im Free-Modell zahlen Sie keine laufenden Depotgebühren; Sparpläne laufen ohne Kaufgebühr, Einzelkäufe außerhalb eines Sparplans kosten pauschal 0,99 Euro über die Handelsplätze EIX oder Gettex (laut Finanztip). ETFs bestimmter Anbieter sind ab 250 Euro Mindestordersumme gebührenfrei.

Ab September 2026 gilt die kostenlose Ausführung laut Finanztip nur noch am Handelsplatz EIX; für Orders über Gettex fallen dann bis zu 1,99 Euro an. Mit dem kostenpflichtigen Modell PRIME+ (4,99 Euro pro Monat, monatlich kündbar) entfällt die Ordergebühr ab einem Ordervolumen von 250 Euro (laut depotkonto.de).

Depoteröffnung, -führung und -kündigung sind kostenlos, eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht (laut zendepot.de). SEPA-Ein- und Auszahlungen sind ebenfalls gebührenfrei; nur Instant-Einzahlungen per Sofortüberweisung kosten laut kagels-trading.de 0,99 beziehungsweise 0,69 Prozent auf die ersten 5.000 Euro. Aufschläge bei Fonds und Anleihen können bis zu 5 Prozent betragen. Handelbar sind nur drei deutsche Handelsplätze, internationale Börsen wie NYSE oder LSE fehlen laut dieser Quelle.

Was kostet der Handel mit Kryptowerten bei Scalable Capital?

Beim Krypto-Handel fällt statt einer klassischen Ordergebühr ein Spread an. Die WirtschaftsWoche nennt einen Spread von 0,3 Prozent, kryptovergleich.de gibt für das Free-Modell 0,99 Prozent Spread an, der mit PRIME+ auf 0,69 Prozent sinkt. Laut misscrypto.de liegen die effektiven Kosten im Free-Modell bei 1 bis 2 Prozent pro Trade und lassen sich mit PRIME+ auf unter 0,7 Prozent senken.

Ob sich das monatliche PRIME+-Entgelt von 4,99 Euro lohnt, hängt vom Handelsvolumen ab: Laut kagels-trading.de gleicht der Spread-Unterschied von 0,30 Prozentpunkten die Monatsgebühr bereits bei rund 1.700 Euro Krypto-Ordervolumen aus. Wer regelmäßig größere Summen in Krypto-ETPs investiert, sollte diese Rechnung vorab durchführen.

Zu beachten ist, dass es sich bei den Krypto-Produkten um börsengehandelte Krypto-Wertpapiere (ETPs) handelt, nicht um den direkten Kauf von Coins über eine eigene Wallet – das wirkt sich auch auf Kosten und Verwahrung aus.

Wie viele Aktien, ETFs und Kryptowerte kann man bei Scalable Capital handeln?

Scalable capital bietet laut Handelsblatt (Stand September 2026) über 8.000 Aktien, mehr als 2.700 ETFs, über 625.000 Derivate und über 3.800 Fonds zur Auswahl. Damit liegt das Angebot im Vergleich zu anderen Neobrokern über dem Durchschnitt.

Im Kryptobereich stehen laut misscrypto.de mehr als 30 Krypto-ETPs zur Verfügung; eine weitere Quelle nennt über 33 Kryptowährungen im Sparplanangebot. Sparpläne lassen sich laut zendepot.de auf das gesamte Angebot einrichten, bereits ab einer monatlichen Sparrate von 1 Euro – das gilt laut depotkonto.de für Aktien, ETFs und Kryptowerte gleichermaßen.

Gehandelt wird über die hauseigene Handelsplattform European Investor Exchange (EIX), die Scalable Capital gemeinsam mit der Börse Hannover betreibt, sowie über den Handelsplatz Gettex. Internationale Börsenplätze wie die NYSE oder die Londoner Börse gehören laut kagels-trading.de nicht zum Angebot, sodass sich der Handel auf inländische Handelsplätze konzentriert.

Wie hoch ist die Mindesteinlage bei Scalable Capital?

Für den Broker genügt laut Anbieter eine Mindesteinzahlung von 1 €, um mit Aktien, ETFs oder Sparplänen zu starten. Auch Sparpläne lassen sich bereits ab 1 € monatlicher Rate einrichten, und zwar für Aktien, ETFs und Kryptowerte gleichermaßen.

Für die Vermögensverwaltung Scalable Wealth gilt eine andere Größenordnung: Hier liegt die Mindestanlage laut aktuellen Angaben bei 20 €. In älteren Quellen wurde für dieses Angebot eine deutlich höhere Mindestanlage von 1.000 € genannt. Da sich Konditionen bei Robo-Advisorn ändern können, sollten Interessierte die jeweils aktuelle Angabe direkt beim Anbieter prüfen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen.

Wichtig ist die Unterscheidung: Der reine Broker mit Sparplänen und Einzelkäufen ist mit sehr geringen Beträgen zugänglich, während die automatisierte Vermögensverwaltung eigene, teils höhere Einstiegshürden hat. Wer nur gelegentlich in Wertpapiere investieren möchte, ist mit dem Broker-Angebot in der Regel die kostengünstigere Variante. Eine Anlageberatung ersetzt diese Einordnung nicht.

Kann man Kryptowährungen von Scalable Capital auf eine eigene Wallet auszahlen?

Nein, eine direkte Auszahlung auf eine private Wallet ist über den Scalable-Broker laut Anbieter-Support nicht möglich. Der Grund: Kryptowerte werden nicht als physische Coins gehalten, sondern als börsengehandelte Krypto-Wertpapiere (Crypto-ETPs). Für den Handel wird deshalb keine eigene Wallet benötigt – die Verwahrung der zugrunde liegenden Kryptowährungen übernimmt der jeweilige ETP-Emittent.

Einige Emittenten bieten laut Recherche einen Transfer der hinterlegten Kryptowährung auf eine private Wallet an. Dabei können zusätzliche Gebühren des Emittenten sowie ein erhöhter Dokumentationsaufwand durch Identitätsprüfungen (KYC/AML) anfallen.

Bei der Markteinführung 2021 hatte Scalable Capital erklärt, an einer komfortablen Auszahlungslösung zu arbeiten. Wer also physische Kontrolle über seine Coins in einer eigenen Wallet haben möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, ob und zu welchen Bedingungen der jeweilige Emittent einen Transfer ermöglicht. Für reine Kursspekulation über ETPs spielt dieser Punkt eine untergeordnete Rolle, für Nutzer mit Wallet-Anspruch ist er entscheidend.

Wie erreicht man den Kundenservice von Scalable Capital?

Bestandskunden erreichen den Support laut Anbieter über die App unter „Profil > Support" oder im Web-Bereich „Support". Kunden ohne Kontozugriff können sich per E-Mail an service@scalable.capital wenden. Zusätzlich ist laut Recherche eine Telefon-Hotline unter +49 89 380 380 67 angegeben, die postalische Adresse lautet Seitzstraße 8e, 80538 München.

Laut Anbieter werden Anfragen, die über die App gestellt werden, bevorzugt bearbeitet. Finanztip berichtete jedoch, dass in der Praxis teilweise nur der Chat verfügbar war und Mail- oder Telefonkontakt kaum möglich waren; der Zugang zum Support lief demnach über das Impressum.

Auswertungen von Trustpilot-Bewertungen zeigen laut einer weiteren Quelle ein gemischtes Bild: Kunden loben häufig die einfache Bedienung der App, kritisieren aber App-Probleme und einen teilweise schwer erreichbaren Kundenservice. Wer auf schnelle telefonische Erreichbarkeit angewiesen ist, sollte dies vor der Kontoeröffnung berücksichtigen und die genannten Kontaktwege selbst testen.

Gab es Sicherheitsvorfälle bei Scalable Capital?

Ja, im Oktober 2020 kam es laut Fondsprofessionell zu einem Datenleck, bei dem unrechtmäßig auf Kundendaten zugegriffen wurde; erste Berichte sprachen von rund 20.000 betroffenen Kunden. Das Handelsblatt berichtete später von einer höheren Zahl: Demnach waren Datensätze mit Adress-, Ausweis-, Steuer- und Depotinformationen von mehr als 33.000 Personen betroffen.

Ursache war laut Handelsblatt ein Hack bei einem ehemaligen Dienstleister von Scalable Capital, durch den eine Sicherheitslücke beim Zugang zur Cloud-Umgebung des Unternehmens entstand – nicht bei Scalable Capital selbst wurde also direkt eingebrochen. In der Folge kam es zu einem zivilrechtlichen Verfahren.

Das Landgericht München I sprach laut Handelsblatt einem Verbraucher am 9. Dezember erstmals Schadensersatz für einen immateriellen Schaden zu. Weitere Details zum genauen Urteilsjahr, der Schadenssumme oder dem Ausgang etwaiger weiterer Verfahren lagen zum Redaktionsschluss nicht vor. Betroffene, die selbst Ansprüche prüfen möchten, sollten sich an eine Verbraucherzentrale oder einen Rechtsbeistand wenden.

Häufige Fragen zu Scalable Capital

Ist Scalable Capital seriös?

Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Scalable Capital: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.

Ist Scalable Capital Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Scalable Capital ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Hat Scalable Capital eine BaFin-Lizenz?

Scalable Capital ist in der BaFin-Unternehmensdatenbank eingetragen: Mutterfinanzholding-Gesellschaft (§ 2f Abs 1 Satz 1 KWG).

Wer beaufsichtigt Scalable Capital?

BaFin (Deutschland) (MiCA-Zulassung).

Ist Scalable Capital MiCA-reguliert?

Ja, seit 02.03.2026 über die Scalable Capital Bank GmbH.

Welche Erfahrungen gibt es mit Scalable Capital?

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Scalable Capital dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.

Wo kann ich mich über Scalable Capital beschweren?

Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.

Wo führt Scalable Capital die Kundendepots und -konten?

Seit der eigenen EZB-Vollbanklizenz vom September 2025 führt die Scalable Capital Bank GmbH Konten und Depots über eigene Infrastruktur; zuvor liefen Depots über die Baader Bank. Die Kontoführung untersteht der Aufsicht durch BaFin und Deutsche Bundesbank.

Sind Einlagen bei Scalable Capital durch die Einlagensicherung geschützt?

Guthaben werden bei Partnerbanken beziehungsweise in Geldmarktfonds verwahrt und sind laut Anbieter bis 100.000 € pro Kunde und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt. Beim PRIME+-Modell soll durch ein Mehrbank-System laut Anbieter ein Schutz bis zu 5×100.000 € möglich sein.

Kann man sich Kryptowerte von Scalable Capital auf eine eigene Wallet auszahlen lassen?

Nein, eine direkte Auszahlung ist über den Scalable-Broker laut Anbieterangaben technisch nicht möglich, da die Kryptowerte als börsengehandelte Krypto-ETPs und nicht als physische Coins gehalten werden. Manche ETP-Emittenten bieten laut Anbieter einen Transfer auf ein privates Wallet an, teils mit zusätzlichen Gebühren und KYC-Anforderungen.

Wie erreicht man den Kundenservice von Scalable Capital?

Bestandskunden nutzen laut Anbieter den Support in der App oder im Web-Login; ohne Kontozugriff ist der Kontakt per E-Mail an service@scalable.capital sowie über eine Telefon-Hotline möglich. Laut Finanztip berichteten Nutzer teilweise, dass zeitweise nur ein Chat ohne Mail- oder Telefonoption verfügbar war.

Gab es bei Scalable Capital schon einen Datenschutzvorfall?

Ja, im Oktober 2020 wurden laut Handelsblatt durch einen Datenhack bei einem ehemaligen Dienstleister Nutzerdaten von mehr als 33.000 Personen entwendet, darunter Adress-, Ausweis-, Steuer- und Depotinformationen. Das Landgericht München I sprach laut Handelsblatt einem betroffenen Verbraucher daraufhin Schadensersatz für einen immateriellen Schaden zu.

Quellen

  1. ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
  2. BaFin-Unternehmensdatenbank (Datenstand 24.09.2026)
  3. BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
  4. Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
  5. Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), § 8
  6. Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
  7. BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
  8. Recherche: de.scalable.capital
  9. Recherche: finanzen.net
  10. Recherche: blick.de
  11. Recherche: help.scalable.capital
  12. Recherche: help.scalable.capital
  13. Recherche: depotstudent.de
  14. Recherche: help.scalable.capital
  15. Recherche: finanztip.de
  16. Recherche: fondsprofessionell.de
  17. Recherche: handelsblatt.com