Das Prüfergebnis im Überblick
- MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandRevolut Digital Assets (Europe) Ltd, zugelassen am 20.10.2025 durch die CySEC (Zypern). [Quelle]
- Eintrag in der BaFin-UnternehmensdatenbankRevolut Bank UAB (grenzüberschreitender Dienstleister (KI) gem.§ 53b KWG); Revolut Bank UAB, Zweigniederlassung Deutschland (Zweigniederlassung (KI) gem. § 53b KWG). [Quelle]
- BaFin-Meldung mit Namensbezug3 Meldung(en), zuletzt am 13.05.2026 – Details unten. [Quelle]
Ist Revolut ein seriöser Anbieter?
Nach Registerlage ja: Revolut hat die in Deutschland nötige Erlaubnis und wird von einer Aufsichtsbehörde kontrolliert.
Eine Erlaubnis bedeutet: Die Behörde hat Eigentümer, Geschäftsleitung, Kapital und Organisation geprüft und überwacht den Anbieter laufend. Sie sagt nichts darüber, ob Gebühren, Kundenservice oder Produkte zu Ihnen passen.
Hat Revolut eine Lizenz in Deutschland?
Ja. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.
Im MiCA-Register ist die Revolut Digital Assets (Europe) Ltd (Zypern) eingetragen – zugelassen am 20.10.2025 durch die CySEC (Zypern). Die Zulassung umfasst: Providing Custody and administration of crypto-assets on behalf of clients, Placing of crypto-assets, Exchange of crypto-assets for funds, Exchange of crypto-assets for other crypto-assets. Per EU-Pass gilt sie in 29 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]
In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Revolut Bank UAB mit der Kategorie „grenzüberschreitender Dienstleister (KI) gem.§ 53b KWG“. [Quelle]
In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Revolut Bank UAB, Zweigniederlassung Deutschland mit der Kategorie „Zweigniederlassung (KI) gem. § 53b KWG“. [Quelle]
In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Revolut Digital Assets Europe Ltd mit der Kategorie „Grenzüberschreitende Dienstleister (Art. 65 MiCA-R)“. [Quelle]
Revolut Erfahrungen: Was Register und Behörden zeigen
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Revolut dokumentiert haben: 3 BaFin-Meldung(en).
BaFin, 13.05.2026: Bafin warnt vor Plattformreihe – „[Name der Website ] Revolutioniert den Handel“. Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor einer Reihe nahezu identischer Websites . Nach ihren Erkenntnissen bieten die unbekannten Betreiber dort ohne Erlaubnis Finanz- bzw. Kryptowerte-Dienstleistungen an. Die Präsentation auf den Websites beginnt meist mit folgend… [Quelle]
BaFin, 17.01.2022: BaFin warnt vor betrügerischen Auszahlungsangeboten der Revolut Ltd.. Aktuell werden Verbraucherinnen und Verbraucher telefonisch und per E -Mail von unbekannten Personen kontaktiert, die sich als Mitarbeiter des Unternehmens „Revolut Ltd. “ ausgeben. Den Verbrauchern wird erklärt, dass für sie Guthaben bereitständen, beispielsw… [Quelle]
BaFin, 31.05.2021: Trading Software Bitcoin -up: BaFin ermittelt gegen den Betreiber der Webseite btc-revolution.cc/code-de/. Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz ( KWG ) klar, dass der Anbieter der Trading Software Bitcoin - up , angeboten über die anonym registrierte Webseite btc-revolution.cc/code-de/, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften… [Quelle]
Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.
Ist Revolut Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Revolut ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]
Wie sicher ist mein Geld bei Revolut?
Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht.
Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]
| Was Sie halten | Schutz | Grundlage |
|---|---|---|
| Kryptowerte | Getrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschrieben | MiCA Art. 75 |
| Kursverluste | Kein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger | – |
Wer steht hinter Revolut und seit wann ist der Anbieter am Markt?
Revolut wurde im Dezember 2013 von Nik Storonsky gegründet und im Juli 2015 gemeinsam mit Mitgründer Vlad Yatsenko öffentlich vorgestellt. Das Unternehmen ist ein britisches Fintech mit Hauptsitz in London.
Storonsky finanzierte den Start mit rund 300.000 Pfund eigenem Ersparten und war zugleich erster Investor des Unternehmens.
Laut Anbieter zählte Revolut im September 2025 weltweit über 65 Millionen Kunden, davon 2,5 Millionen in Deutschland. Andere Angaben aus 2025 sprechen von mehr als 70 Millionen Kunden weltweit nach einem Zuwachs von 16 Millionen Privatkunden. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, bis 2026 fünf Millionen Privatkunden in Deutschland zu erreichen.
Wirtschaftlich zeigt sich Revolut nach eigenen Angaben profitabel: Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,8 Milliarden Pfund und einen Gewinn von über 500 Millionen Euro.
Seit 2024 baut Revolut sein Geschäft zusätzlich in Großbritannien aus: Am 12. Juli 2024 erhielt das Unternehmen dort eine Banklizenz mit Einschränkungen von der Prudential Regulation Authority und der Financial Conduct Authority. Laut Wikipedia befand sich Revolut Stand 2025 weiterhin in der sogenannten Mobilisierungsphase vor Aufnahme des vollen Bankbetriebs im Vereinigten Königreich.
Welche Lizenz hat Revolut und wer beaufsichtigt den Anbieter?
Revolut arbeitet mit mehreren Lizenzen in unterschiedlichen Geschäftsbereichen, die von verschiedenen Behörden beaufsichtigt werden. Für das Bankgeschäft in der EU nutzt Revolut eine litauische Banklizenz: Die Revolut Bank UAB ist in Vilnius eingetragen und wird von der Bank of Lithuania sowie der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt. Diese Lizenz wurde 2018 erteilt.
Für Kryptodienstleistungen verfügt die Revolut Digital Assets (Europe) Ltd seit dem 20.10.2025 über eine MiCA-Zulassung mit EU-Pass, die auch Deutschland einschließt. Zuständige Aufsicht ist die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC). Die Zulassung deckt unter anderem Verwahrung, Handel und Transferdienste für Kryptowerte in 29 Ländern ab.
In der BaFin-Datenbank sind zudem die Revolut Bank UAB samt deutscher Zweigniederlassung als grenzüberschreitender Dienstleister sowie die Revolut Securities Europe UAB als Wertpapierinstitut registriert. Die deutsche Zweigniederlassung verwaltet Konten mit deutscher IBAN, die Neukunden seit Ende 2024 erhalten.
Zu einer BaFin-Meldung mit Namensbezug zu Revolut liegt ein Prüfhinweis vor – diese Meldung ist gesondert zu betrachten und nicht automatisch gleichbedeutend mit einer Warnung vor dem Gesamtunternehmen.
Sind Einlagen bei Revolut abgesichert?
Ja, Einlagen bei der Revolut Bank UAB sind gesetzlich abgesichert – allerdings über das litauische, nicht das deutsche Einlagensicherungssystem. Zuständig ist die öffentliche Einrichtung „Einlagen- und Investitionsversicherung" (Indėlių ir investicijų draudimas) in Vilnius.
Der Schutz greift laut Anbieter bis zu einem Höchstbetrag von 100.000 Euro pro Einzahlendem. Im Entschädigungsfall soll die Auszahlung laut Revolut innerhalb von maximal 7 Werktagen erfolgen.
Anders als bei vielen deutschen Banken üblich, bietet Revolut keine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung, etwa über einen privaten Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands. Kunden sind somit ausschließlich über die gesetzliche Mindestabsicherung nach litauischem Recht geschützt.
Wichtig für Anleger: Diese Einlagensicherung gilt nur für Bankguthaben, nicht für Kryptowerte. Nach Angaben von Revolut selbst sind Kryptowährungen sehr volatil und durch keinerlei Entschädigungsprogramm abgedeckt – bei Kursverlusten oder im Falle einer Insolvenz besteht das Risiko eines Totalverlusts des eingesetzten Kapitals. Wer Kryptowerte hält, sollte diesen Unterschied zum klassischen Bankguthaben kennen.
Wie viel kostet der Krypto-Handel bei Revolut?
Für Krypto-Trades in der Revolut App zahlen Nutzer im Standard- und Plus-Abo laut Anbieter 1,99 % des Transaktionswerts oder umgerechnet 0,99 £ – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Diese Mindestgebühr richtet sich nach der Währung des Wohnsitzes.
Wer höhere Handelsvolumina erreicht, kann laut Revolut über eine gestaffelte Preisstruktur Zugang zu niedrigeren Gebühren erhalten. Die Einstufung hängt vom gebuchten Abo-Modell, dem Standort und dem Handelsvolumen der vergangenen 30 Tage ab.
Für professionellere Nutzer bietet Revolut mit Revolut X eine separate Handelsplattform an, über die laut Anbieter mehr als 300 Token per Markt- und Limit-Order gehandelt werden können. Dort fallen 0 % Maker-Gebühren und 0,09 % Taker-Gebühren an – deutlich weniger als in der Standard-App.
Zusätzlich zu den Handelsgebühren fallen bei Auszahlungen von Kryptowerten weitere Kosten an. Einzahlungen sind laut Anbieter gebührenfrei, hier werden lediglich Netzwerkgebühren einbehalten.
Kann man Kryptowerte von Revolut auf eine eigene Wallet auszahlen?
Eine Auszahlung ist möglich, allerdings nicht für alle Kryptowerte und nur an bestimmte Blockchain-Netzwerke. Laut Anbieter unterstützt Revolut das Senden an externe Wallets ausschließlich für ausgewählte Kryptowährungen.
Individuelle Wallets vergibt Revolut nicht: Gekaufte Kryptowerte liegen laut Anbieter in einem gemeinsamen Konto, das Hot- und Cold-Wallets kombiniert. Kunden besitzen also keine eigene, separat zuordenbare Wallet-Adresse innerhalb der Plattform.
Für eine Auszahlung an eine fremde Wallet muss aus Gründen der sogenannten Travel Rule der Name des Wallet-Inhabers angegeben werden. Zusätzlich ist laut Anbieter eine Sicherheitsprüfung per SMS-Code erforderlich, bevor die Adresse hinterlegt werden kann.
Bei der Auszahlung selbst berechnet Revolut laut eigenen Angaben feste Gebühren: 1 £-Äquivalent für XRP, XLM, DOT, SOL, AVAX, XTZ, ALGO und ADA sowie 3 £-Äquivalent für alle übrigen Kryptowährungen – jeweils zusätzlich zur Netzwerkgebühr für Miner beziehungsweise Validatoren.
Wie viele Aktien, ETFs und Kryptowerte kann man bei Revolut handeln?
Das Angebot umfasst laut Anbieter mehrere tausend Aktien und ETFs. Eine Quelle nennt über 4.000 US- und EU-Titel, eine andere rund 4.800 weltweite Aktien und ETFs – die genaue Zahl schwankt je nach Quelle und Zeitpunkt.
Aktien und ETFs können bereits als Bruchstücke ab 1 € erworben werden, was den Einstieg mit kleinen Beträgen ermöglicht. Anleihen sind ab einer Mindestanlage von 2 € verfügbar, ein ETF-basierter Robo-Advisor ab 10 €.
Beim Aktienhandel gilt zudem eine maximale Ordergröße von 10.000 US-Dollar. Größere Käufe müssen entweder in mehrere Orders gestückelt oder über das kostenpflichtige Trading-Pro-Abo abgewickelt werden.
| Anlageklasse | Umfang (laut Anbieter/Quellen) | Mindestanlage |
|---|---|---|
| Aktien & ETFs | ca. 4.000–4.800 Titel | ab 1 € (Bruchstücke) |
| Anleihen | Staats- und Unternehmensanleihen | ab 2 € |
| Robo-Advisor | ETF-basiert | ab 10 € |
| Kryptowerte | über 280 Kryptowährungen | – |
Was kostet der Aktien- und ETF-Handel bei Revolut?
Revolut berechnet keine feste Orderprovision, sondern räumt je Abo ein monatliches Freikontingent an provisionsfreien Trades ein. Danach fallen Gebühren an, deren Höhe vom gewählten Abo abhängt.
Quelle: finanzen.net, Broker-Test Revolut.
Wer das Freikontingent überschreitet, zahlt eine Kommission je Order. Mit dem optionalen Zusatzpaket Trading Pro für 15 € pro Monat sinkt diese Kommission laut finanzen.net auf 0,12 % ohne Mindestgebühr. Die maximale Ordergröße liegt laut Broker-Test.at derzeit bei 10.000 US-Dollar; größere Käufe müssen gestückelt oder über Trading Pro abgewickelt werden.
Für eine verbindliche und aktuelle Preisübersicht empfiehlt sich der Blick in die Preisliste in der Revolut-App, da sich Abo-Konditionen ändern können.
- Standard (0 €/Monat): 1 provisionsfreier Trade
- Plus (2,99 €/Monat): 3 provisionsfreie Trades
- Premium (8,99 €/Monat): 5 provisionsfreie Trades
- Metal (15,99 €/Monat): 10 provisionsfreie Trades
- Ultra (65 €/Monat): 10 provisionsfreie Trades
Gibt es einen Sparplan bei Revolut?
Ja, Revolut bietet einen Sparplan für Aktien und ETFs, bei dem Käufe automatisiert erfolgen. Nutzer legen fest, welches Wertpapier, welcher Betrag und welcher Rhythmus gelten soll (Quelle: Revolut-Hilfecenter).
Laut Revolut fallen für die im Sparplan ausgeführten Käufe keine Ausführungsgebühren mehr an. Es entstehen jedoch weiterhin Produktkosten des jeweiligen ETFs, mögliche Rückvergütungen sowie der Spread zwischen An- und Verkaufskurs (Quelle: Broker-Test.at).
Ein wichtiger Punkt für die Steuererklärung: Der Sparplan ist laut Broker-Test.at nicht steuereinfach, da Revolut keine deutsche Kapitalertragsteuer automatisch abführt. Anders als bei vielen deutschen Depotbanken müssen Kapitalerträge aus Revolut-Sparplänen daher eigenständig in der Steuererklärung angegeben werden. Wer diesen Aufwand scheut, sollte das vor Abschluss eines Sparplans berücksichtigen.
Details zu Mindestsparraten und Ausführungsintervallen finden sich im Revolut-Hilfecenter; für die Anleihen-Komponente nennt Revolut eine Mindestanlage ab 2 €.
Wie erreicht man den Kundenservice von Revolut?
Der Kundenservice von Revolut läuft ausschließlich über den In-App-Chat, eine öffentlich beworbene Telefon-Hotline mit menschlichen Ansprechpartnern gibt es nicht (Quelle: finanzen.net). Für Standardkonto-Kunden fehlt zudem ein telefonischer Support (Quelle: finanzwissen.de).
Laut Revolut ist der Chat rund um die Uhr und in mehr als 100 Sprachen verfügbar. Ein Test von financer.de bestätigt schnelle Reaktionszeiten von wenigen Minuten, weist aber darauf hin, dass der Chat stark KI-gestützt ist – bei komplexeren Anliegen kann das zu Verzögerungen oder Frustration führen.
Finanzwissen.de nennt als Schwachpunkt einen teils unkompetenten, bot-lastigen Kundenservice sowie Berichte über willkürliche Kontosperren. Wer ein Anliegen hat, das über Standardfragen hinausgeht, sollte sich auf mehrere Chat-Interaktionen einstellen.
Bargeldeinzahlungen sind bei Revolut grundsätzlich nicht möglich. Bei Beschwerden zu Bank- oder Zahlungsdienstleistungen nach KWG bzw. ZAG kann zusätzlich die BaFin in Bonn schriftlich kontaktiert werden – sie ist jedoch nicht in jeder Streitfrage automatisch zuständig.
Vor- und Nachteile von Revolut
Revolut bietet ein breites Angebot aus Bankkonto, Aktien-, ETF- und Kryptohandel unter einer App, mit MiCA-Zulassung für den Krypto-Bereich und Banklizenz für das Einlagengeschäft. Die deutsche IBAN seit Ende 2024 sowie die litauische Einlagensicherung sind dabei zentrale Fakten.
Vorteile:
Nachteile:
Für eine abschließende Einschätzung der eigenen Nutzung sind die Registerprüfung oben auf dieser Seite sowie die aktuellen Vertragsbedingungen von Revolut heranzuziehen.
- MiCA-Erlaubnis für Kryptodienste mit EU-Pass, seit 20.10.2025, gültig auch für Deutschland
- Deutsche Zweigniederlassung der Revolut Bank UAB bei der BaFin registriert
- Einlagensicherung bis 100.000 EUR (litauisches System) für Bankeinlagen
- Großes Angebot: über 4.000 Aktien/ETFs, Anleihen ab 2 €, Sparpläne ohne Ausführungsgebühr
- 24/7 Chat-Support laut Anbieter in mehr als 100 Sprachen
- Keine deutsche, sondern litauische Einlagensicherung – kein Bundesverband-Schutz
- Kryptowerte sind nicht durch Einlagensicherung oder Anlegerentschädigung abgedeckt
- Kein klassischer telefonischer Kundenservice für Standardkonto-Kunden
- Laut Nutzerberichten teils KI-lastiger Support, der bei komplexeren Anliegen an Grenzen stößt
- BaFin-Datenbank listet eine Meldung mit Namensbezug zu Revolut, die eine manuelle Prüfung des Einzelfalls nahelegt
Häufige Fragen zu Revolut
Ist Revolut seriös?
Nach Registerlage ja: Revolut hat die in Deutschland nötige Erlaubnis und wird von einer Aufsichtsbehörde kontrolliert.
Ist Revolut Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Revolut ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Hat Revolut eine BaFin-Lizenz?
Revolut ist in der BaFin-Unternehmensdatenbank eingetragen: grenzüberschreitender Dienstleister (KI) gem.§ 53b KWG.
Wer beaufsichtigt Revolut?
CySEC (Zypern) (MiCA-Zulassung).
Ist Revolut MiCA-reguliert?
Ja, seit 20.10.2025 über die Revolut Digital Assets (Europe) Ltd.
Welche Erfahrungen gibt es mit Revolut?
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Revolut dokumentiert haben: 3 BaFin-Meldung(en).
Wo kann ich mich über Revolut beschweren?
Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.
Ist mein Geld bei Revolut durch eine Einlagensicherung geschützt?
Einlagen bis 100.000 Euro sind über die litauische Einlagensicherung geschützt, da die Revolut Bank UAB ihren Sitz in Litauen hat – nicht über die deutsche Einlagensicherung. Zuständig ist die „Einlagen- und Investitionsversicherung“ in Vilnius. Eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung wie bei manchen deutschen Banken bietet Revolut nicht. Kryptowerte sind von dieser Sicherung ausgenommen.
Kann ich bei Revolut auf eine eigene Krypto-Wallet-Adresse auszahlen?
Ja, aber nur für bestimmte Kryptowährungen in bestimmten Blockchain-Netzwerken; individuelle Wallets gibt es bei Revolut nicht, gekaufte Kryptowerte liegen in einem gemeinsamen Hot-/Cold-Wallet-Konto. Für Auszahlungen an externe Adressen ist aus Travel-Rule-Gründen die Angabe des Wallet-Inhabers sowie eine SMS-Bestätigung erforderlich.
Welche Gebühren fallen beim Krypto-Handel auf Revolut an?
In der App zahlen Standard- und Plus-Nutzer 1,99 % des Transaktionswerts oder mindestens den Gegenwert von 0,99 £, je nachdem, welcher Betrag höher ist; höhere Handelsabos können über eine Preisstaffelung niedrigere Gebühren erhalten. Auf der separaten Profi-Plattform Revolut X fallen laut Anbieter 0 % Maker- und 0,09 % Taker-Gebühren an. Für Krypto-Auszahlungen kommen zusätzlich feste Gebühren von 1 bzw. 3 GBP-Äquivalent plus Netzwerkgebühr hinzu.
Bietet Revolut einen Sparplan für Aktien und ETFs an?
Ja, Revolut bietet automatisierte Sparpläne für Aktien und ETFs, bei denen Wertpapier, Betrag und Ausführungsintervall selbst gewählt werden können. Laut Anbieter fallen dabei keine gesonderten Ausführungsgebühren mehr an, jedoch Produktkosten, mögliche Rückvergütungen und der Spread. Das Angebot gilt laut Recherche nicht als steuereinfach, da Revolut keine Kapitalertragsteuer automatisch abführt.
Wie erreiche ich den Kundenservice von Revolut?
Revolut bietet keinen öffentlich beworbenen Telefon-Support mit menschlichen Ansprechpartnern; der Kontakt läuft ausschließlich über den In-App-Chat, der laut Anbieter rund um die Uhr in mehr als 100 Sprachen verfügbar ist. Bargeldeinzahlungen sind ebenfalls nicht möglich. In Tests wurde der Chat als schnell, aber stark KI-gestützt beschrieben, was bei komplexeren Anliegen zu Schwierigkeiten führen kann.
Quellen
- ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
- BaFin-Unternehmensdatenbank (Datenstand 24.09.2026)
- BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
- Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
- Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
- BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
- BaFin, 13.05.2026: Bafin warnt vor Plattformreihe – „[Name der Website ] Revolutioniert den Handel“
- BaFin, 17.01.2022: BaFin warnt vor betrügerischen Auszahlungsangeboten der Revolut Ltd.
- BaFin, 31.05.2021: Trading Software Bitcoin -up: BaFin ermittelt gegen den Betreiber der Webseite btc-revolution.cc/code-de/
- Recherche: revolut.com
- Recherche: bankdaten.de
- Recherche: stadt-bremerhaven.de
- Recherche: revolut.com
- Recherche: help.revolut.com
- Recherche: help.revolut.com
- Recherche: help.revolut.com
- Recherche: blockchainwelt.de
- Recherche: help.revolut.com
- Recherche: help.revolut.com
- Recherche: help.revolut.com
- Recherche: broker-test.at






