Das Prüfergebnis im Überblick
- MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandCoinbase Luxembourg S.A., zugelassen am 20.06.2025 durch die CSSF (Luxemburg). [Quelle]
- Eintrag in der BaFin-UnternehmensdatenbankCoinbase Financial Services Europe Ltd. (Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG). [Quelle]
- Keine BaFin-WarnungIn 2.662 BaFin-Meldungen seit 2018 kein Treffer zum Namen. [Quelle]
Ist Coinbase ein seriöser Anbieter?
Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Coinbase: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.
Wichtig zur Einordnung: Eine Lizenz ist die Mindestvoraussetzung, keine Qualitätsgarantie. Sie schützt vor unseriösen Geschäftsmodellen, nicht vor Verlusten oder schlechtem Service.
Hat Coinbase eine Lizenz in Deutschland?
Ja. Wir haben beide maßgeblichen Register abgefragt: ESMA (MiCA) und BaFin.
Im MiCA-Register ist die Coinbase Luxembourg S.A. (Luxemburg) eingetragen – zugelassen am 20.06.2025 durch die CSSF (Luxemburg). Die Zulassung umfasst: Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, Tausch von Kryptowerten gegen Geld, Tausch von Kryptowerten gegen andere Kryptowerte, Ausführung von Aufträgen. Per EU-Pass gilt sie in 30 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]
In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Coinbase Financial Services Europe Ltd. mit der Kategorie „Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG“. [Quelle]
Erfahrungen mit Coinbase – die Faktenlage
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Coinbase dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.
Eine Warnung der BaFin gegen Coinbase haben wir in den 2.662 Meldungen seit 2018 nicht gefunden. [Quelle]
Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.
Ist Coinbase Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Coinbase ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]
Wie sicher ist mein Geld bei Coinbase?
Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht.
Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]
| Was Sie halten | Schutz | Grundlage |
|---|---|---|
| Kryptowerte | Getrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschrieben | MiCA Art. 75 |
| Kursverluste | Kein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger | – |
Wer steht hinter Coinbase und seit wann gibt es den Anbieter?
Coinbase wurde am 1. Juni 2012 von Brian Armstrong und Fred Ehrsam gegründet, im Rahmen eines Programms des Gründerzentrums Y Combinator. Der Unternehmenssitz liegt in San Francisco, USA. 2021 ging Coinbase an die Börse. Nach eigenen Angaben nutzen weltweit mehr als 110 Millionen verifizierte Nutzer in über 100 Ländern die Plattform (laut Coinbase, Stand 2024/2025).
In Deutschland tritt Coinbase über die Coinbase Germany GmbH mit Sitz in Berlin auf. Diese erhielt 2021 als erstes Unternehmen in Deutschland von der BaFin eine Erlaubnis für das Kryptoverwahrgeschäft. Seit Juni 2025 verfügt zusätzlich die Coinbase Luxembourg S.A. über eine MiCA-Zulassung der CSSF, mit der Coinbase seine Dienste EU-weit über einen sogenannten EU-Pass anbieten darf. Der europäische Hauptsitz von Coinbase liegt inzwischen in Luxemburg. In den USA ist Coinbase zudem bei der Wertpapieraufsicht SEC registriert.
Welche Gebühren berechnet Coinbase beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen?
Im Standard-Modus, also der klassischen Coinbase-App, fallen beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ab 200 Euro Transaktionsgebühren von 1,49 Prozent an, mindestens jedoch 0,50 Euro (laut Handelsblatt/extraETF). Bei Beträgen unter 200 Euro werden pro Transaktion maximal 2,99 Euro berechnet.
Zusätzlich zur Gebühr kommt ein Spread hinzu, also ein Aufschlag auf den Marktpreis, der im Schnitt bei rund 1,00 Prozent liegt (laut extraETF). Eine öffentlich einsehbare Tabelle mit allen Prozentsätzen gibt es laut Recherche nicht mehr; die konkreten Kosten aus Coinbase-Gebühr und Spread werden erst in der Ordervorschau vor dem Kauf angezeigt und hängen von Zahlungsart, Ordergröße und gewähltem Markt ab.
Wer per Kreditkarte einzahlt, zahlt zusätzlich eine Gebühr von 3,75 Prozent auf den Einzahlungsbetrag (laut finanzwissen.de). Vor jedem Kauf lohnt sich daher ein Blick in die Ordervorschau, um die tatsächlichen Gesamtkosten zu sehen.
Was kostet Coinbase Advanced im Vergleich zum Standard-Modus?
Coinbase Advanced ist keine separate Plattform, sondern eine zusätzliche, kostenlos zuschaltbare Ansicht desselben Kontos mit Orderbuch, Limit-Orders und Charting-Werkzeugen. Der wesentliche Unterschied zum Standard-Modus liegt in der Gebührenstruktur: Statt einer festen Prozentgebühr plus Spread gilt hier ein Maker-/Taker-Modell.
Je nach Rolle und Handelsvolumen liegen die Gebühren laut extraETF zwischen 0 und 1,2 Prozent, ohne dass zusätzlich ein Spread berechnet wird. Wer eine Order als Maker platziert, also Liquidität bereitstellt statt eine bestehende Order sofort zu bedienen, startet bei 0,6 Prozent. Die genauen Staffelungen nach Volumenstufen veröffentlicht Coinbase laut Recherche nur eingeloggten Nutzern im Konto.
Für Vielhandelnde kann sich Coinbase Advanced dadurch günstiger darstellen als der Standard-Modus, da der Spread entfällt und die Gebühren transparent nach Rolle und Umsatz gestaffelt sind. Einsteiger, die selten und in kleineren Beträgen handeln, dürften mit dem einfacheren Standard-Modus samt Ordervorschau eher zurechtkommen.
Lohnt sich Coinbase One für Vieltrader?
Coinbase One ist ein Abo-Modell mit drei Stufen, das laut Anbieter (Stand 15.09.2026) Trading-Gebühren bis zu einem monatlichen Kauflimit erlässt und zusätzliche Staking-Erträge gewährt. Die Basic-Stufe kostet 4,99 Euro im Monat oder 49,99 Euro im Jahr und deckt ein Kaufvolumen bis 500 Euro monatlich ab, dazu kommen 5 Prozent mehr auf Staking-Rewards.
Die Stufe Preferred liegt bei 24,99 Euro monatlich oder 239,99 Euro jährlich mit einem Limit von 10.000 Euro und 10 Prozent zusätzlichen Rewards. Die Premium-Stufe kostet 249,99 Euro im Monat, deckt unbegrenztes Volumen ab und bringt 15 Prozent mehr Rewards.
Wichtig: "Keine Trading-Gebühr" bedeutet nicht kostenlos, da der Spread beim einfachen Handel weiterhin anfällt. Das Abo lohnt sich rechnerisch nur, wenn die eingesparten Trading-Gebühren und zusätzlichen Staking-Erträge die Abo-Kosten übersteigen – das hängt vom individuellen Handelsvolumen und der Nutzung von Staking ab. Wer ohnehin im Advanced-Modus mit Orderbuch handelt, zahlt dort unabhängig von Coinbase One die Maker-/Taker-Gebühr der jeweiligen Volumenstufe.
Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen bei Coinbase?
Einzahlungen per SEPA-Überweisung vom Girokonto auf das Coinbase-Euro-Wallet sind laut Wirtschaftswoche gebührenfrei; die Bearbeitung dauert in der Regel ein bis drei Werktage. Bei Zahlung per Kreditkarte fallen dagegen deutlich höhere Gebühren von 3,75 Prozent auf die Einzahlungssumme an.
Der Versand von Kryptowerten zwischen Coinbase-Konten ist kostenlos. Wer Kryptowährungen an eine externe Wallet außerhalb von Coinbase senden möchte, zahlt eine Netzwerkgebühr, die sich nach der aktuellen Auslastung des jeweiligen Blockchain-Netzwerks richtet und von Coinbase geschätzt wird. Eine Auszahlung auf eine selbst verwaltete Wallet ist bei Coinbase grundsätzlich möglich – anders als bei manchen Anbietern gibt es hier keine Einschränkung, lediglich die Netzwerkgebühr fällt an.
Für die Auszahlung von Euro-Guthaben zurück auf ein Bankkonto gelten die gleichen SEPA-Wege wie bei der Einzahlung. Genaue Bearbeitungszeiten für Auszahlungen nennt der Anbieter nicht öffentlich einheitlich; sie können je nach Bank und Auslastung variieren.
Bietet Coinbase Sparpläne für Kryptowährungen an?
Ja, Coinbase bietet automatisierte Sparpläne für Kryptowährungen an, bei denen keine zusätzlichen Gebühren zum normalen Kaufpreis anfallen. Wer per Sparplan investiert, zahlt laut Anbieter nicht mehr als bei einem einmaligen Kauf über die Plattform.
Zur Auswahl stehen mehr als 132 Coins für den automatisierten Kauf. Die Mindesteinzahlung pro Sparplan liegt bei 10 Euro. Nutzer können Sparpläne jederzeit anpassen, pausieren oder beenden, ohne die längeren Kündigungsfristen, die bei klassischen Banksparplänen üblich sind.
Ein Hinweis zur Datenlage: Ein Vergleichsportal (Capitalo) gibt an, Coinbase biete inzwischen kein automatisiertes Sparplan-Angebot mehr an. Diese Angabe widerspricht anderen recherchierten Quellen zum Sparplan-Modell. Wer einen Sparplan einrichten möchte, sollte die aktuelle Verfügbarkeit direkt im eigenen Coinbase-Konto oder in der App prüfen, da sich Produktangebote von Kryptobörsen kurzfristig ändern können.
Wie viele Kryptowerte kann man bei Coinbase handeln und was bringt Staking?
Die Angaben zur Anzahl handelbarer Kryptowerte schwanken je nach Quelle zwischen 250 und über 260 Kryptowährungen; Coinbase selbst hat laut einem Bericht der Freien Presse über 8.000 Coins gelistet, wovon von Deutschland aus jedoch nicht alle zugänglich sind. Für Einsteiger und erfahrene Anleger steht die Krypto-App zur Verfügung.
Zusätzlich bietet Coinbase Staking für ausgewählte Kryptowerte an. Laut einem Vergleichsportal können Nutzer bei 15 Krypto-Assets Rewards erzielen, mit Renditen zwischen 1,88 % und 15,13 % APY (Stand laut Quelle). Diese Angaben stammen von Coinbase beziehungsweise aus Vergleichsportalen, nicht aus einer unabhängigen Prüfung.
Wichtig: Staking-Erträge sind variabel und hängen vom jeweiligen Netzwerk sowie dessen Regeln ab. Eine garantierte Rendite gibt es nicht. Wer staked, bindet Kryptowerte zudem teils für einen bestimmten Zeitraum oder unterliegt Auszahlungsfristen des jeweiligen Netzwerks. Diese Seite gibt keine Anlageberatung und keine Empfehlung zu Staking-Angeboten.
Ist das Geld bei Coinbase durch eine Einlagensicherung geschützt?
Nein, das Verrechnungskonto bei Coinbase ist nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Anders als bei einem klassischen Bankkonto greift hier keine Absicherung, wie sie etwa die deutsche Einlagensicherung für Bankguthaben bis 100.000 Euro vorsieht.
Das bedeutet: Guthaben auf dem Euro-Wallet sowie gehaltene Kryptowerte sind im Fall einer Insolvenz von Coinbase nicht automatisch über einen Sicherungsfonds abgedeckt. Kryptowerte unterliegen ohnehin keiner vergleichbaren staatlichen Einlagensicherung wie klassisches Bankguthaben, da es sich nicht um gesetzliche Zahlungsmittel handelt.
Verbraucher sollten dies bei der Entscheidung berücksichtigen, wie viel Kapital sie auf der Plattform halten. Die MiCA-Zulassung durch die CSSF regelt zwar Anforderungen an Geschäftsorganisation, Verwahrung und Aufsicht des Anbieters, ersetzt aber keine Einlagensicherung im klassischen Sinn. Wer Kryptowerte hält, trägt das Risiko von Kursschwankungen und im Insolvenzfall potenzielle Verlustrisiken selbst. Diese Seite gibt keine Anlageberatung.
Gab es bei Coinbase schon Sicherheitsvorfälle oder Aufsichtsmaßnahmen der BaFin?
Ja, sowohl eine Aufsichtsmaßnahme als auch mehrere Sicherheitsvorfälle sind dokumentiert. Die BaFin ordnete am 27. September 2022 gegenüber der Coinbase Germany GmbH nach § 25a Absatz 2 Satz 2 KWG die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation an, nachdem eine Jahresabschlussprüfung organisatorische Mängel festgestellt hatte. Die Anordnung ist seit dem 27. Oktober 2022 bestandskräftig.
Im Januar 2025 griffen laut einem Bericht von nadr.de zwei Mitarbeiter eines externen Kundendienstpartners in Indien unberechtigt auf interne Kundendaten zu, darunter Namen, Adressen, Ausweisdokumente und teils Transaktionsdaten. Coinbase informierte betroffene Nutzer erst im Mai 2025, nachdem eine Erpressungsforderung über 20 Millionen US-Dollar einging, die das Unternehmen ablehnte. Rund 69.461 Kunden waren laut Coinbase betroffen.
Anfang 2026 bestätigte Coinbase laut ad-hoc-news.de einen weiteren Vorfall: Ein externer Auftragnehmer hatte im Dezember 2025 unrechtmäßig Zugriff auf Daten einer kleinen Gruppe von rund 30 Kunden. Betroffene wurden benachrichtigt, Behörden eingeschaltet.
Vor- und Nachteile von Coinbase
Vorteile: - Etabliertes, börsennotiertes Unternehmen mit BaFin-Erlaubnis für die deutsche Tochtergesellschaft und zusätzlicher MiCA-Zulassung für den EU-weiten Marktzugang - SEPA-Einzahlungen sind gebührenfrei - Breites Angebot an handelbaren Kryptowerten sowie Sparplan- und Staking-Funktionen - Flexible Kontostruktur mit Standard-Modus für Einsteiger und Advanced-Modus mit potenziell günstigeren Gebühren für Vielhandelnde
Nachteile: - Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt - Gebührenstruktur im Standard-Modus (Gebühr plus Spread) ist komplex und wird erst in der Ordervorschau sichtbar; Kreditkartenzahlungen sind mit 3,75 Prozent vergleichsweise teuer - Die BaFin ordnete 2022 wegen organisatorischer Mängel Verbesserungen der Geschäftsorganisation an - In den Jahren 2025 und 2026 kam es zu mehreren Datenschutzvorfällen durch externe Dienstleister, bei denen Kundendaten unrechtmäßig eingesehen wurden
Wer sich für Coinbase entscheidet, sollte die genannten Punkte gegen die eigenen Anforderungen an Kosten, Sicherheit und Funktionsumfang abwägen. Dies stellt keine Anlageberatung dar.
Häufige Fragen zu Coinbase
Ist Coinbase seriös?
Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Coinbase: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.
Ist Coinbase Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Coinbase ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Hat Coinbase eine BaFin-Lizenz?
Coinbase ist in der BaFin-Unternehmensdatenbank eingetragen: Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG.
Wer beaufsichtigt Coinbase?
CSSF (Luxemburg) (MiCA-Zulassung).
Ist Coinbase MiCA-reguliert?
Ja, seit 20.06.2025 über die Coinbase Luxembourg S.A..
Welche Erfahrungen gibt es mit Coinbase?
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Coinbase dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.
Wo kann ich mich über Coinbase beschweren?
Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.
Wie viel kostet der Handel bei Coinbase?
Im Standard-Modus fallen ab 200 Euro Handelsvolumen 1,49 Prozent Gebühr an, unterhalb von 200 Euro maximal 2,99 Euro pro Transaktion. Hinzu kommt ein Spread von durchschnittlich rund 1,00 Prozent. Im kostenlosen Advanced-Modus gilt stattdessen ein Maker-/Taker-Modell zwischen 0 und 1,2 Prozent ohne Spread.
Was kostet Coinbase One?
Coinbase One ist ein Abo-Modell mit mehreren Stufen: Basic kostet laut Anbieter (Stand 15.09.2026) 4,99 Euro monatlich oder 49,99 Euro jährlich und entfällt die Trading-Gebühr bis 500 Euro Kaufvolumen im Monat. Höhere Stufen (Preferred, Premium) erhöhen das gebührenfreie Volumen und die Staking-Rewards, kosten aber entsprechend mehr. Der Spread fällt in jeder Stufe weiterhin an.
Wie funktioniert eine Ein- und Auszahlung bei Coinbase?
SEPA-Überweisungen vom Girokonto auf das Coinbase-Euro-Wallet sind laut Recherche kostenlos und dauern in der Regel ein bis drei Werktage. Bei Einzahlung per Kreditkarte fällt laut Anbieterangaben eine Gebühr von 3,75 Prozent an. Der Versand von Kryptowerten an externe Wallets ist möglich, dafür wird eine Netzwerkgebühr berechnet.
Bietet Coinbase einen Sparplan an?
Laut Recherche stehen bei Coinbase Sparpläne für mehr als 132 Coins zur Verfügung, mit einer Mindesteinzahlung von 10 Euro und ohne zusätzliche Gebühren gegenüber einem normalen Kauf. Sparpläne lassen sich jederzeit pausieren oder beenden. Ein Vergleichsportal gibt allerdings an, dass Coinbase kein automatisiertes Sparplan-Angebot mehr biete – die Angaben widersprechen sich, prüfen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter.
Welche Kryptowährungen kann man bei Coinbase handeln?
Angaben zur Anzahl schwanken je nach Quelle zwischen rund 250 und über 260 handelbaren Kryptowährungen für Kunden in Deutschland. Insgesamt listet Coinbase laut Recherche über 8.000 Coins, von Deutschland aus ist jedoch nicht auf alle davon zugreifbar. Zusätzlich bietet Coinbase Staking für 15 ausgewählte Kryptowerte an.
Quellen
- ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
- BaFin-Unternehmensdatenbank (Datenstand 24.09.2026)
- BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
- Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
- Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
- BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
- Recherche: handelsblatt.com
- Recherche: extraetf.com
- Recherche: krypto-trading.com
- Recherche: wiwo.de
- Recherche: finanzwissen.de
- Recherche: krypto-boersen.com
- Recherche: capitalo.de
- Recherche: freiepresse.de






