AchtungFalleLizenz-Check · Register · Warnungen

Kucoin ist über die KuCoin EU Exchange GmbH im MiCA-Register der ESMA als Krypto-Dienstleister zugelassen – seit 27.11.2025, beaufsichtigt von der FMA (Österreich) und mit Gültigkeit für Deutschland. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen haben wir nicht gefunden.

Geprüft am 25.09.2026 Register: MiCA · BaFin So prüfen wir

Das Prüfergebnis im Überblick

  • MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandKuCoin EU Exchange GmbH, zugelassen am 27.11.2025 durch die FMA (Österreich). [Quelle]
  • Keine BaFin-WarnungIn 2.662 BaFin-Meldungen seit 2018 kein Treffer zum Namen. [Quelle]

Wie seriös ist Kucoin?

Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Kucoin: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.

Eine Erlaubnis bedeutet: Die Behörde hat Eigentümer, Geschäftsleitung, Kapital und Organisation geprüft und überwacht den Anbieter laufend. Sie sagt nichts darüber, ob Gebühren, Kundenservice oder Produkte zu Ihnen passen.

Hat Kucoin eine Lizenz in Deutschland?

Ja. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.

Im MiCA-Register ist die KuCoin EU Exchange GmbH (Österreich) eingetragen – zugelassen am 27.11.2025 durch die FMA (Österreich). Die Zulassung umfasst: Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, Tausch von Kryptowerten gegen Geld, Tausch von Kryptowerten gegen andere Kryptowerte, Platzierung von Kryptowerten. Per EU-Pass gilt sie in 29 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]

Kucoin Erfahrungen: Was Register und Behörden zeigen

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Kucoin dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.

Eine Warnung der BaFin gegen Kucoin haben wir in den 2.662 Meldungen seit 2018 nicht gefunden. [Quelle]

Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.

Kucoin: Betrug oder seriös?

Nein, nach Registerlage nicht: Kucoin ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]

Wie sicher ist mein Geld bei Kucoin?

Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht.

Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]

Was Sie haltenSchutzGrundlage
KryptowerteGetrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschriebenMiCA Art. 75
KursverlusteKein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger–

Seit wann gibt es KuCoin und wo sitzt das Unternehmen?

KuCoin wurde im September 2017 in China gegründet. Der operative Hauptsitz liegt heute auf den Seychellen (Stand 2023, laut Businesswire). Nach eigenen Angaben nutzten KuCoin bis September 2023 rund 30 Millionen registrierte Nutzer weltweit; für 2025 nennt eine Quelle über 40 Millionen registrierte Nutzer (laut Grokipedia).

Seit Anfang 2025 betreibt KuCoin zusätzlich einen EU-Standort in Wien. Über diese Gesellschaft, die KuCoin EU Exchange GmbH, erhielt das Unternehmen im November 2025 eine MiCA-Zulassung durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA). Diese EU-Gesellschaft ist rechtlich von der globalen KuCoin-Plattform mit Sitz auf den Seychellen zu unterscheiden.

Für deutsche Nutzer ist relevant, dass die MiCA-Zulassung zwar erteilt wurde, der eigentliche Geschäftsbetrieb der EU-Gesellschaft aber laut einem Bescheid der FMA vom 18.02.2026 weiterhin untersagt bleibt (Details zu den Hintergründen finden Sie im Abschnitt zu Aufsichtsmaßnahmen). Wer heute über kucoin.com handelt, nutzt in der Regel weiterhin die globale Plattform außerhalb der EU-Regulierung.

Wie viele Kryptowerte können bei KuCoin gehandelt werden?

KuCoin bietet nach eigenen Angaben aktuell über 1.000 digitale Vermögenswerte und mehr als 1.300 Handelspaare an (laut KuCoin-Blog). Das Angebot reicht von etablierten Kryptowährungen bis zu kleineren Micro-Cap-Token und Memecoins.

Eine frühere offizielle Angabe aus dem Jahr 2023 nannte noch über 700 digitale Vermögenswerte, verfügbar für Nutzer in 207 Ländern (laut Businesswire). Neben dem klassischen Spot-Handel bietet die Plattform laut eigenen Angaben auch Margin-Trading, P2P-Fiat-Handel, Futures-Handel, Staking und Lending an.

Für Nutzer aus der EU ist zu beachten, dass sich das nutzbare Angebot je nach regulatorischem Status der jeweiligen KuCoin-Gesellschaft unterscheiden kann. Die breite Auswahl bezieht sich auf die globale Plattform; welche Dienste über die österreichische KuCoin EU Exchange GmbH konkret angeboten werden, hängt vom aktuellen Stand des laufenden Verfahrens bei der FMA ab (siehe Abschnitt zu Aufsichtsmaßnahmen). Vor einer Nutzung lohnt sich daher ein Blick auf die jeweils aktuellen Angaben der Plattform selbst.

Wie hoch sind die Handelsgebühren bei KuCoin?

Die Basis-Handelsgebühr im Spot-Markt liegt laut Anbieter bei 0,1 % für Maker und Taker. Eine weitere Quelle nennt für Taker leicht abweichend 0,12 % (Stand jeweils nicht einheitlich datiert). Im Futures-Handel liegen die Gebühren laut Anbieterangaben bei 0,02 % für Maker und 0,06 % für Taker.

Wer eigene KCS-Token zur Gebührenzahlung nutzt, erhält laut Anbieter einen Rabatt von 20 % auf die Handelsgebühren. Zusätzlich sinken die Gebühren mit steigendem Handelsvolumen: Ab einem 30-Tage-Volumen von 5 Millionen US-Dollar reduziert sich die Gebühr laut einer Auswertung auf 0,08 % (Maker) und 0,10 % (Taker).

Die genannten Werte stammen aus unterschiedlichen Auswertungen und können sich je nach Handelspaar (Class A/B) unterscheiden. Für eine verbindliche, aktuelle Übersicht empfiehlt sich der Blick in die offizielle Gebührentabelle von KuCoin.

VIP-StufeSpot MakerSpot Taker
VIP 00,10 %0,12 %
VIP 80 %–
VIP 120 %0,025 %

Was kosten Ein- und Auszahlungen bei KuCoin?

Für Einzahlungen per SEPA-Überweisung und PayPal fallen laut Anbieter keine Gebühren an. Bei Einzahlungen per Kredit- oder Debitkarte über den Zahlungsdienstleister Simplex wird dagegen eine Gebühr von 3,5 % fällig, mit einem Mindestbetrag von 10 US-Dollar.

Auszahlungen in Euro kosten pauschal 1 Euro, Auszahlungen in Pfund je nach Methode 5 oder 25 Pfund. Bei Kryptowährungen richtet sich die Gebühr nach Coin und Netzwerk und wird als fester Betrag pro Asset berechnet, nicht prozentual zum Auszahlungsbetrag.

Diese Fixgebühr kann bei kleinen Beträgen stark ins Gewicht fallen: In einem dokumentierten Fall lag die Gebühr bei rund 70 Prozent der ausgezahlten Summe, weil ein sehr kleiner Betrag in Bitcoin abgehoben wurde. Vor einer Auszahlung lohnt sich daher ein Blick auf die aktuelle Netzwerkgebühr für das jeweilige Asset.

Zu beachten ist zudem der aktuelle regulatorische Status: Seit dem 1. Juli 2026 gilt für EU-Nutzer ein Neugeschäftsstopp, der neue Einzahlungen betrifft. Bestehende Auszahlungen bleiben davon nach bisherigem Stand unberührt.

Bietet KuCoin einen Sparplan an?

Einen klassischen Sparplan im Sinne einer Bank bietet KuCoin nicht. Stattdessen stellt die Plattform einen automatisierten DCA-Trading-Bot bereit, der die Dollar-Cost-Averaging-Strategie umsetzt: Nutzer legen einen festen Betrag fest, der regelmäßig und unabhängig vom aktuellen Kurs in eine gewählte Kryptowährung investiert wird.

Ziel dieser Strategie ist es laut Anbieter, den Einfluss kurzfristiger Preisschwankungen auf den durchschnittlichen Einstandskurs zu reduzieren. Nutzer können dabei aus zahlreichen Altcoins wählen sowie Investitionsbetrag und Risikolevel selbst festlegen.

Laut KuCoin waren zuletzt über 660.000 solcher DCA-Bots gleichzeitig auf der Plattform aktiv. Die Nutzung des Bots selbst ist kostenlos, es fallen lediglich die üblichen Transaktionsgebühren für die ausgeführten Trades an.

Wichtig für EU-Kunden: Aufgrund des seit 1. Juli 2026 geltenden Neugeschäftsstopps können neue Käufe und Einzahlungen derzeit eingeschränkt sein, was auch die Einrichtung neuer DCA-Bots betreffen kann. Vor der Nutzung sollte der aktuelle Status für den eigenen Account geprüft werden.

Kann man bei KuCoin auf eine eigene Wallet auszahlen?

Grundsätzlich ist die Auszahlung von Kryptowerten auf eine externe, selbst verwaltete Wallet bei KuCoin technisch möglich. Dabei fallen netzwerkabhängige Gebühren an, die sich je nach Coin und Blockchain unterscheiden.

Für EU-Kunden gilt aktuell jedoch eine regulatorische Einschränkung: KuCoin verfügt zwar über eine MiCA-Lizenz, die der österreichischen KuCoin EU Exchange GmbH am 27.11.2025 von der Finanzmarktaufsicht (FMA) erteilt wurde. Die Aufnahme des eigentlichen Geschäftsbetriebs bleibt jedoch aufgrund eines Bescheids vom 18.02.2026 weiterhin untersagt.

Hintergrund war ein von der FMA am 19.02.2026 verhängtes Neugeschäftsverbot wegen fehlender Funktionsträger für Geldwäschebekämpfung und Sanktions-Compliance, das am 18.05.2026 zwar wieder aufgehoben wurde, ohne dass damit der Geschäftsbetrieb freigegeben wurde.

Für Bestandskunden bedeutet der seit 1. Juli 2026 geltende Neugeschäftsstopp: Neue Käufe, Einzahlungen und Staking-Aktivitäten sind nicht mehr möglich, Auszahlungen auf eigene Wallets bleiben nach bisherigem Stand aber weiterhin durchführbar. Nutzer sollten sich vor Transaktionen über den aktuellen Stand direkt bei KuCoin informieren.

Welche Kundenservice-Kanäle bietet KuCoin an?

KuCoin bietet Support über das Help Center auf kucoin.com sowie über die App an. Dort lässt sich unter dem Profil-Tab ein Support-Ticket einreichen oder der Online-Support kontaktieren, laut Angaben von KuCoin.

Für die Prüfung, ob ein Kontakt tatsächlich von KuCoin stammt, verweist das Unternehmen auf ein „Official Verification Center" am Seitenende von kucoin.com. Dort lassen sich Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Social-Media-Konten oder Website-Adressen auf Echtheit prüfen.

Dieser Hinweis ist relevant: Im Netz kursieren zahlreiche vermeintliche „KuCoin-Hotlines" auf Verzeichnisseiten wie Yelp, die nicht von KuCoin stammen. Nutzer sollten telefonische Kontaktangebote aus solchen Quellen nicht ungeprüft übernehmen, sondern ausschließlich die offiziellen Kanäle über die Website oder App nutzen.

Zum Umfang der Anfragenbearbeitung liegt eine ältere Angabe von KuCoin selbst vor: Zwischen Januar und Juni 2023 wurden demnach über 300.000 Nutzeranfragen mithilfe eines KI-gestützten Chatbots bearbeitet. Aktuellere Zahlen zum Support-Volumen liegen nicht vor.

Gibt es bei KuCoin eine Einlagensicherung?

Nein, eine Einlagensicherung wie bei Banken gibt es bei KuCoin nicht. Kryptowerte auf der Plattform sind nicht durch ein Einlagensicherungssystem abgedeckt, wie es etwa bei Bankguthaben in der EU üblich ist.

Stattdessen veröffentlicht KuCoin sogenannte Proof-of-Reserves-Nachweise: Regelmäßige Audits durch Dritte sollen belegen, dass die Reserven mehr als 100 % der Nutzerverbindlichkeiten decken, bei Bitcoin und Ethereum laut diesen Berichten über 105 %.

Regulatorisch hat die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) der KuCoin EU Exchange GmbH am 27.11.2025 eine MiCA-Zulassung erteilt. Allerdings verhängte die FMA am 19.02.2026 ein Neugeschäftsverbot, weil zentrale Compliance-Funktionen für Geldwäscheprävention und Sanktionsprüfung nicht besetzt waren. Das Verbot wurde am 18.05.2026 zwar aufgehoben, die Aufnahme des eigentlichen Geschäftsbetriebs bleibt laut FMA aber weiterhin untersagt.

Für EU-Nutzer bedeutet dies seit dem 1. Juli 2026 einen Neugeschäftsstopp: Keine neuen Käufe, Einzahlungen oder Staking-Aktivitäten, Auszahlungen sind laut dieser Quelle weiterhin möglich.

Welche Sicherheitsvorfälle gab es bei KuCoin?

Am 26. September 2020 wurde KuCoin Opfer eines schweren Hacks: Angreifer erbeuteten private Schlüssel der Hot Wallets der Börse und entwendeten Kryptowerte im Wert von rund 281 Millionen US-Dollar.

Der Angriff wurde später der Lazarus Group zugeschrieben, einer mit Nordkorea in Verbindung gebrachten Hackergruppe.

Bis zum 11. November 2020 gab KuCoin an, sämtliche gestohlenen Vermögenswerte zurückerlangt zu haben, sodass Nutzer nicht dauerhaft geschädigt wurden. Laut dieser Aufstellung wurden 84 % der Gelder durch On-Chain-Tracking, ein Contract-Upgrade und gerichtliche Rückgewinnung wiederbeschafft, die verbleibenden 16 % deckte der KuCoin-eigene Versicherungsfonds ab.

Seit diesem Vorfall verweist KuCoin auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und die bereits erwähnten Proof-of-Reserves-Berichte, um Nutzern Transparenz über die Deckung ihrer Guthaben zu bieten. Ein vergleichbarer Vorfall dieser Größenordnung ist aus den Jahren danach nicht dokumentiert. Der Hack von 2020 bleibt damit der bislang schwerwiegendste bekannte Sicherheitsvorfall in der Unternehmensgeschichte von KuCoin.

Welche Aufsichtsmaßnahmen und Strafverfahren betreffen KuCoin?

KuCoin hat sich am 27. Januar 2025 in einem US-Verfahren schuldig bekannt, ein unlizenziertes Geldtransfergeschäft betrieben zu haben. Laut Coindesk stimmte das Unternehmen im Rahmen der Einigung mit dem US-Justizministerium Strafzahlungen von über 297 Millionen US-Dollar zu, aufgeschlüsselt laut Investing.com in eine Geldstrafe von 112,9 Millionen und eine Einziehung von 184,5 Millionen US-Dollar. KuCoin zieht sich damit für mindestens zwei Jahre vom US-Markt zurück, die Gründer Chun Gan und Ke Tang gaben laut Investing.com ihre operativen Positionen auf.

Bereits im Dezember 2023 hatte KuCoin laut Marketscreener 22 Millionen US-Dollar gezahlt, um eine Klage des Bundesstaats New York wegen des Ausschlusses von New Yorker Nutzern beizulegen. Im April 2026 verhängte die US-Aufsicht CFTC laut cryptomonday.de eine weitere, wegen Kooperation auf 500.000 US-Dollar begrenzte Geldbuße samt Handels- und Registrierungsverboten.

In der EU verhängte die österreichische FMA im Februar 2026 zusätzlich ein Neugeschäftsverbot gegen die KuCoin EU Exchange GmbH wegen fehlender Compliance-Funktionsträger – Details dazu finden Sie im Abschnitt zur Einlagensicherung und Regulierung.

Häufige Fragen zu Kucoin

Ist Kucoin seriös?

Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Kucoin: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.

Ist Kucoin Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Kucoin ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Hat Kucoin eine BaFin-Lizenz?

Die Zulassung stammt von der FMA (Österreich) und gilt per EU-Pass auch in Deutschland.

Wer beaufsichtigt Kucoin?

FMA (Österreich) (MiCA-Zulassung).

Ist Kucoin MiCA-reguliert?

Ja, seit 27.11.2025 über die KuCoin EU Exchange GmbH.

Welche Erfahrungen gibt es mit Kucoin?

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Kucoin dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.

Wo kann ich mich über Kucoin beschweren?

Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.

Wie hoch sind die Handelsgebühren bei KuCoin?

Die Standard-Spot-Handelsgebühr liegt laut Anbieter bei 0,1 % für Maker und Taker, im Futures-Handel bei 0,02 % (Maker) und 0,06 % (Taker). Wer den plattformeigenen Token KCS hält, erhält laut Anbieter 20 % Rabatt auf die Handelsgebühren; ab einem 30-Tage-Handelsvolumen von 5 Millionen US-Dollar sinken die Gebühren weiter.

Was kostet eine Auszahlung bei KuCoin?

Kryptowährungs-Auszahlungen werden als feste Netzwerkgebühr pro Coin berechnet, nicht prozentual, wodurch sie bei kleinen Beträgen stark ins Gewicht fallen können. Euro-Auszahlungen kosten laut Anbieter pauschal 1 Euro, Einzahlungen per SEPA oder PayPal sind gebührenfrei; bei Kartenzahlung über Simplex fällt eine Gebühr von 3,5 % an.

Bietet KuCoin einen Sparplan für Kryptowährungen an?

Einen klassischen Sparplan gibt es nicht, stattdessen bietet KuCoin einen automatisierten DCA-Trading-Bot an, der regelmäßig feste Beträge in eine gewählte Kryptowährung investiert. Die Nutzung des Bots selbst ist laut Anbieter kostenlos, es fallen lediglich die üblichen Transaktionsgebühren an.

Wie kann man KuCoin kontaktieren?

Offiziell verweist KuCoin auf das Help Center auf kucoin.com sowie den Support-Tab in der App, über die sich Support-Tickets einreichen lassen. Im Umlauf sind zahlreiche gefälschte Hotline-Nummern auf Verzeichnisseiten Dritter; KuCoin selbst empfiehlt, Kontaktangaben ausschließlich über das eigene "Official Verification Center" zu prüfen.

Kam es bei KuCoin schon zu einem Hackerangriff?

Ja, im September 2020 wurden bei einem Hackerangriff auf die Hot Wallets der Börse rund 281 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen entwendet, laut Recherchen zugeschrieben der Gruppe Lazarus. Nach Angaben von KuCoin konnten bis November 2020 sämtliche gestohlenen Vermögenswerte zurückgeholt werden, teils durch Nachverfolgung und rechtliche Schritte, teils über den unternehmenseigenen Versicherungsfonds.

Quellen

  1. ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
  2. BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
  3. Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
  4. Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
  5. BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
  6. Recherche: tradersunion.com
  7. Recherche: kagels-trading.de
  8. Recherche: fomoed.com
  9. Recherche: comparedge.com
  10. Recherche: bitdegree.org
  11. Recherche: cryptomonday.de
  12. Recherche: kucoin.com
  13. Recherche: kucoin.com
  14. Recherche: kucoin.com
  15. Recherche: dn.institute
  16. Recherche: coinledger.io