AchtungFalleLizenz-Check · Register · Warnungen

Plus500: BaFin-Unternehmensdatenbank: Plus500CY Limited + Plus500EE AS als grenzüberschreitende Dienstleister (§ 74 WpIG) registriert – CFD-Broker mit EU-Pass (Zypern/Estland). Keine MiCA-Kryptozulassung: Krypto nur als CFD. BaFin-Meldung mit Namensbezug vorhanden – manuell prüfen.

Geprüft am 25.09.2026 Register: MiCA · BaFin So prüfen wir

Das Prüfergebnis im Überblick

  • Keine MiCA-Zulassung gefundenIm MiCA-Register der ESMA ist kein Eintrag verzeichnet. [Quelle]
  • Eintrag in der BaFin-UnternehmensdatenbankPlus500CY Limited (Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG); Plus500EE AS (Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG). [Quelle]
  • BaFin-Meldung mit Namensbezug1 Meldung(en), zuletzt am 04.11.2021 – Details unten. [Quelle]

Ist Plus500 seriös?

Nach Registerlage ja: Plus500 hat die in Deutschland nötige Erlaubnis und wird von einer Aufsichtsbehörde kontrolliert.

Eine Erlaubnis bedeutet: Die Behörde hat Eigentümer, Geschäftsleitung, Kapital und Organisation geprüft und überwacht den Anbieter laufend. Sie sagt nichts darüber, ob Gebühren, Kundenservice oder Produkte zu Ihnen passen.

Hat Plus500 eine Lizenz in Deutschland?

Nicht eindeutig. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.

In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Plus500CY Limited mit der Kategorie „Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG“. [Quelle]

In der BaFin-Unternehmensdatenbank steht die Plus500EE AS mit der Kategorie „Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG“. [Quelle]

Erfahrungen mit Plus500 – die Faktenlage

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Plus500 dokumentiert haben: 1 BaFin-Meldung(en).

BaFin, 04.11.2021: Handelsplattform investor500.com: Bafin ermittelt gegen die Investor Plus 500 LTD. Die Bafin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz ( KWG ) klar, dass die Investor Plus 500 LTD keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der Bafin beaufs… [Quelle]

Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.

Ist Plus500 Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Plus500 ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]

Was ist Plus500 und seit wann gibt es den Anbieter?

Plus500 ist ein CFD-Broker, keine Krypto-Börse und keine Bank. Kunden handeln ausschließlich Differenzkontrakte (CFDs) auf Kursbewegungen – ein Kauf echter Kryptowerte, Aktien oder Rohstoffe findet nicht statt.

Gegründet wurde das Unternehmen 2008 von sechs Absolventen des Technion in Israel. Der Hauptsitz liegt in Haifa, Israel; Plus500 ist als FTSE-250-Unternehmen an der London Stock Exchange notiert (Kürzel: PLUS).

Angeboten wird die Handelsplattform über mehrere Landesgesellschaften, darunter Plus500CY Ltd (Zypern, reguliert durch die CySEC) und Plus500UK Ltd (Großbritannien, reguliert durch die FCA). In der BaFin-Unternehmensdatenbank sind Plus500CY Limited und Plus500EE AS als grenzüberschreitende Wertpapierdienstleister nach § 74 WpIG registriert – das entspricht dem sogenannten EU-Pass, keiner eigenständigen deutschen Lizenz.

Laut Anbieter zählt Plus500 mehr als 24 Millionen registrierte Kunden weltweit (Quelle: trading.de). Im Juni 2025 kam laut Medienberichten eine weitere Regulierungslizenz in Kanada hinzu; Anfang 2026 startete zudem eine US-Plattform für sogenannte Prediction Markets.

Wie viele Kryptowerte und andere Instrumente kann man bei Plus500 handeln?

Plus500 bietet laut eigenen Angaben über 2.800 Handelsinstrumente als CFDs an, darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen und Kryptowerte. Bei allen Instrumenten handelt es sich um Kursdifferenzkontrakte, nicht um den direkten Erwerb der zugrunde liegenden Werte.

Bei Kryptowerten schwanken die Angaben je nach Quelle und Zeitpunkt zwischen 12 und 18 handelbaren Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum, Ripple (XRP) und IOTA, ergänzt um einen Krypto10-Index sowie ein Bitcoin-Ethereum-Paar. Eine feste, aktuell bestätigte Zahl lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht eindeutig ableiten.

Historisch war Plus500 laut Anbieterangaben 2013 einer der ersten Broker, die CFDs auf Bitcoin anboten.

Wichtig für die Einordnung: Eine MiCA-Kryptozulassung liegt laut BaFin-Registerdaten nicht vor. Kryptowerte werden bei Plus500 ausschließlich als CFD gehandelt, nicht als regulierte Kryptowerdienstleistung im Sinne der EU-Verordnung MiCA.

Kann man sich Kryptowerte bei Plus500 auf eine eigene Wallet auszahlen lassen?

Nein. Da Plus500 Kryptowerte ausschließlich als CFD anbietet, erwerben Kunden zu keinem Zeitpunkt echte Coins. Eine Auszahlung auf eine eigene Wallet ist dadurch technisch und rechtlich ausgeschlossen.

Gehandelt wird lediglich die Kursdifferenz eines Basiswerts wie Bitcoin oder Ethereum. Gewinne oder Verluste werden in Euro oder der jeweiligen Kontowährung verrechnet und ausgezahlt – nicht in der Kryptowährung selbst.

Damit entfallen bei Plus500 auch Funktionen, die bei echten Krypto-Wallets möglich wären, etwa Staking, die Nutzung in Web3-Anwendungen oder der Versand von Coins an andere Adressen. Wer Kryptowerte tatsächlich besitzen und selbst verwahren möchte, benötigt dafür einen Anbieter mit entsprechender Krypto-Verwahrlizenz – eine solche liegt für Plus500 laut BaFin-Registerdaten nicht vor.

Für Anleger bedeutet das: Das CFD-Konto bei Plus500 ersetzt keine Krypto-Börse und keine eigene Wallet. Wer Wert auf Eigenverwahrung legt, sollte diesen Unterschied vor einer Kontoeröffnung berücksichtigen.

Wie hoch ist die Mindesteinlage bei Plus500?

Die erste Einzahlung bei Plus500 muss laut Anbieter mindestens 100 Euro betragen. Diese Grenze gilt für gängige Einzahlungsmethoden wie Kredit- und Debitkarten oder E-Wallets.

Wer eine Einzahlung per klassischer Banküberweisung vornimmt, muss einen höheren Mindestbetrag von 500 Euro einplanen. Für alle anderen Zahlwege bleibt es bei den 100 Euro.

Als Einzahlungsmethoden akzeptiert Plus500 unter anderem Visa, Mastercard, Banküberweisungen sowie E-Wallets wie PayPal und Skrill. Vor der ersten Einzahlung durchlaufen Neukunden zudem eine Identitätsprüfung, wie sie bei regulierten CFD-Brokern üblich ist.

Die Mindesteinlage sagt für sich genommen nichts über das Verlustrisiko beim CFD-Handel aus. Laut Pflichtangabe des Anbieters verlieren 82 % der CFD-Kleinanlegerkonten Geld – dieser Risikohinweis bezieht sich auf gehebelte Positionen unabhängig von der Einzahlungshöhe.

Welche Gebühren, Spreads und Kosten fallen bei Plus500 an?

Plus500 erhebt laut eigenen Angaben keine Kommissionen auf Trades und verdient stattdessen am Spread, also der Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Auch für Ein- und Auszahlungen fallen laut Anbieter keine Gebühren an, wobei Banken oder Zahlungsdienstleister eigene Gebühren berechnen können.

Zusätzliche Kosten können durch die Übernachtfinanzierung entstehen, die bei über Nacht gehaltenen Positionen dem Konto gutgeschrieben oder belastet wird. Bei Transaktionen in einer Fremdwährung kann laut Recherche eine Währungsumrechnungsgebühr von bis zu 0,7 % anfallen, bei drei Monaten Inaktivität werden zudem monatliche Gebühren fällig.

Die Spread-Höhe schwankt stark nach Instrument: Bei EUR/USD werden laut Recherche rund 0,6 Pips genannt, bei Gold 0,33 Pips. Bei einzelnen Kryptowerten liegen Spreads deutlich höher, teils bei rund 2 % oder mehr.

Wichtig zur Einordnung: Laut Pflichtangabe verlieren 82 % der CFD-Kleinanlegerkonten Geld – ein Umstand, der unabhängig von der konkreten Gebührenstruktur besteht.

Wie lange dauert eine Auszahlung bei Plus500?

Auszahlungsanfragen werden laut Recherche in der Regel innerhalb von 1 bis 3 Werktagen bearbeitet. Diese Zeitspanne bezieht sich auf die Bearbeitung durch Plus500 selbst.

Wie schnell das Geld tatsächlich auf dem eigenen Konto ankommt, hängt zusätzlich vom gewählten Zahlungsweg und der beteiligten Bank oder dem E-Wallet-Anbieter ab. Bei Kartenzahlungen oder E-Wallets wie PayPal und Skrill kann die Gutschrift schneller erfolgen als bei einer klassischen Banküberweisung.

Vor der ersten Auszahlung ist bei regulierten CFD-Brokern wie Plus500 üblicherweise eine abgeschlossene Identitätsprüfung Voraussetzung. Verzögerungen bei Auszahlungen sind häufig auf noch fehlende oder unvollständige Verifizierungsunterlagen zurückzuführen.

Konkrete Erfahrungswerte einzelner Nutzer zur tatsächlichen Auszahlungsdauer lagen für diese Seite nicht in belastbarer Form vor und werden daher nicht wiedergegeben. Wer Wert auf besonders schnelle Verfügbarkeit von Guthaben legt, sollte sich vorab über die vom jeweiligen Zahlungsdienstleister benötigte zusätzliche Bearbeitungszeit informieren.

Wie erreicht man den Kundenservice von Plus500?

Der Kundenservice von Plus500 ist laut Testberichten rund um die Uhr per E-Mail, Live-Chat und WhatsApp erreichbar, allerdings nicht telefonisch. Kontakt ist demnach ausschließlich auf schriftlichem Weg möglich.

Für Kunden bedeutet das: Bei dringenden Rückfragen zu offenen Positionen oder Auszahlungen steht keine telefonische Hotline zur Verfügung, sondern nur schriftliche Kanäle. Der Support wird laut Testberichten mehrsprachig angeboten.

Wer Wert auf telefonische Erreichbarkeit legt, etwa bei technischen Problemen während laufender Trades, sollte diesen Punkt vor der Kontoeröffnung berücksichtigen. Konkrete Angaben zu durchschnittlichen Antwortzeiten der schriftlichen Kanäle liegen aus den verfügbaren Quellen nicht vor.

Wie sind Kundengelder bei Plus500 abgesichert?

Kundengelder bei Plus500 sind über die Anlegerentschädigung abgesichert, nicht über die klassische Bank-Einlagensicherung. Für Kunden der Plus500CY Ltd (Zypern) gilt der Investor Compensation Fund (ICF) mit einem Schutz von bis zu 20.000 Euro pro Kunde, für Kunden der britischen Plus500UK Ltd das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) mit bis zu 85.000 GBP.

Wichtig für die Einordnung: Dies ist keine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Banken bis 100.000 Euro, sondern eine Entschädigung für Wertpapierdienstleister, die greift, wenn ein Unternehmen seine Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften nicht mehr erfüllen kann – etwa bei Insolvenz, nicht bei Handelsverlusten.

Plus500CY Ltd verwahrt Kundeneinlagen laut eigenen Angaben getrennt vom Firmenvermögen, gemäß den Kundengeld-Regeln der CySEC. Eine Krypto-Lizenz oder Vollbanklizenz besitzt Plus500 laut einem Vergleichsportal nicht; dementsprechend gibt es auch keine gesetzliche Einlagensicherung für gehaltene Krypto-CFD-Positionen.

Gab es bei Plus500 schon Aufsichtsmaßnahmen oder Sicherheitsvorfälle?

Ja, es gab in der Vergangenheit mehrere Aufsichtsmaßnahmen gegen Plus500-Gesellschaften. 2015 ordnete die britische FCA eine Überprüfung der Geldwäscheprävention (AML) an; nach deren Abschluss musste Plus500 zahlreiche Kundenkonten einfrieren, bis Nutzer erforderliche Dokumente nachreichten. Die Plus500-Aktie brach damals um mehr als 60 Prozent ein.

2018 akzeptierte Plus500 in Belgien einen Vergleich mit einer Geldstrafe, nachdem die Aufsicht FSMA bemängelt hatte, dass CFD-Produkte ohne vorab genehmigte Prospekte angeboten worden seien. Das Unternehmen bestritt dabei ein Fehlverhalten und sah den Vergleich als pragmatische Lösung.

Bereits 2012 warnte die britische Aufsicht vor Klon-Firmen, die sich fälschlich als Plus500 ausgaben. Auch die BaFin-Meldung vom 04.11.2021 zur Plattform „investor500.com" betrifft laut Bezeichnung eine „Investor Plus 500 LTD" und damit einen möglichen Namens-Klon, nicht zwingend Plus500CY Limited oder Plus500EE AS selbst – dieser Punkt sollte vor einer Kontoeröffnung sorgfältig geprüft werden.

Vor- und Nachteile von Plus500

Für Betroffene von problematischem Handelsverhalten oder Kontrollverlust bietet die unabhängige Beratungsstelle check-dein-spiel.de sowie die Rufnummer 0800 1 37 27 00 kostenlose Unterstützung.

VorteileNachteile
EU-Regulierung über CySEC (Zypern) und FCA (UK) mit BaFin-Registrierung als grenzüberschreitender DienstleisterKeine eigene MiCA-Kryptozulassung – Kryptowerte nur als CFD, kein Kauf echter Coins
Keine Kommissionen auf Trades laut AnbieterangabenKeine Auszahlung auf eigene Wallet, kein Staking oder Web3-Nutzung möglich
Große Instrumentenauswahl (über 2.800 CFDs laut Anbieter)Keine Vollbanklizenz, keine gesetzliche Einlagensicherung nach Bankmaßstab
Ein- und Auszahlungen laut Anbieter ohne eigene GebührenBei einzelnen Kryptowerten teils deutlich höhere Spreads
Rund-um-die-Uhr-Support in mehreren SprachenKein telefonischer Kundenservice, nur schriftliche Kanäle
Anlegerentschädigung bis 20.000 € (CySEC) bzw. 85.000 GBP (FCA)Historische Aufsichtsmaßnahmen (FCA 2015, Belgien 2018) und Warnung vor Klon-Firmen

Häufige Fragen zu Plus500

Ist Plus500 seriös?

Nach Registerlage ja: Plus500 hat die in Deutschland nötige Erlaubnis und wird von einer Aufsichtsbehörde kontrolliert.

Ist Plus500 Betrug?

Nein, nach Registerlage nicht: Plus500 ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.

Hat Plus500 eine BaFin-Lizenz?

Plus500 ist in der BaFin-Unternehmensdatenbank eingetragen: Grenzüberschreitender Dienstleister (WpI) gem. § 74 WpIG.

Wer beaufsichtigt Plus500?

Nach unserem Registerabgleich keine EU-Aufsicht mit Zulassung für Deutschland.

Welche Erfahrungen gibt es mit Plus500?

Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Plus500 dokumentiert haben: 1 BaFin-Meldung(en).

Wo kann ich mich über Plus500 beschweren?

Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.

Kann man bei Plus500 echte Kryptowährungen kaufen und auf ein eigenes Wallet übertragen?

Nein. Plus500 bietet Kryptowerte ausschließlich als CFDs an, also als Wetten auf Kursdifferenzen. Ein Kauf echter Coins, deren Auszahlung oder eigene Verwahrung ist nicht möglich – auch Staking oder die Nutzung in Web3-Anwendungen fällt damit weg.

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei Plus500?

Laut Vergleichsportalen liegt die Mindesteinzahlung bei 100 Euro. Wer per Banküberweisung einzahlen möchte, benötigt einen höheren Mindestbetrag von 500 Euro.

Wie lange dauert eine Auszahlung bei Plus500?

Auszahlungsanfragen werden laut Broker-Vergleichsportalen in der Regel innerhalb von 1 bis 3 Werktagen bearbeitet. Plus500 selbst erhebt dafür keine Gebühren, Banken oder Zahlungsdienstleister können jedoch eigene Kosten berechnen.

Sind Kundengelder bei Plus500 durch eine Einlagensicherung geschützt?

Es handelt sich nicht um die klassische Bank-Einlagensicherung bis 100.000 Euro, da Plus500 keine Banklizenz besitzt. Über die CySEC-Regulierung (Zypern) besteht laut Anbieter ein Schutz durch den Investor Compensation Fund bis 20.000 Euro, über die britische FCA-Regulierung bis 85.000 GBP durch das FSCS – beides Anlegerentschädigung, keine Bankeinlagensicherung.

Gab es schon Probleme mit Aufsichtsbehörden bei Plus500?

2015 ordnete die britische FCA eine AML-Überprüfung an, in deren Folge Plus500 zahlreiche Kundenkonten einfror, bis Nachweise nachgereicht wurden. 2018 akzeptierte Plus500 in Belgien einen Vergleich mit Bußgeld, weil Produktprospekte nicht vorab bei der Aufsicht FSMA eingereicht worden waren; ein Fehlverhalten wurde dabei nicht eingeräumt.

Quellen

  1. ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
  2. BaFin-Unternehmensdatenbank (Datenstand 24.09.2026)
  3. BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
  4. Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
  5. BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
  6. BaFin, 04.11.2021: Handelsplattform investor500.com: Bafin ermittelt gegen die Investor Plus 500 LTD
  7. Recherche: bitcoin-2go.de
  8. Recherche: brokervergleich.net
  9. Recherche: broker-bewertungen.de
  10. Recherche: broker-bewertungen.de
  11. Recherche: bafin.de
  12. Recherche: finanzmarktwelt.de
  13. Recherche: finanzmarktwelt.de