Das Prüfergebnis im Überblick
- MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandBLOCKNODES SAS, zugelassen am 05.03.2026 durch die AMF (Frankreich). [Quelle]
- Keine BaFin-WarnungIn 2.662 BaFin-Meldungen seit 2018 kein Treffer zum Namen. [Quelle]
Wie seriös ist Swissborg?
Nach Registerlage ja: Swissborg hat die in Deutschland nötige Erlaubnis und wird von einer Aufsichtsbehörde kontrolliert.
Seriös heißt hier: beaufsichtigt, mit festen Regeln für Geldverwahrung, Werbung und Beschwerden. Wie gut der Service im Alltag ist, ist eine andere Frage – dazu mehr im Abschnitt Erfahrungen.
Hat Swissborg eine Lizenz in Deutschland?
Ja. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.
Im MiCA-Register ist die BLOCKNODES SAS (Frankreich) eingetragen – zugelassen am 05.03.2026 durch die AMF (Frankreich). Die Zulassung umfasst: Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, Ausführung von Aufträgen, Platzierung von Kryptowerten, Beratung zu Kryptowerten. Per EU-Pass gilt sie in 29 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]
Swissborg Erfahrungen: Was Register und Behörden zeigen
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Swissborg dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.
In allen 2.662 Verbrauchermitteilungen der BaFin zu unerlaubten Geschäften seit August 2018 gibt es keine Warnung gegen Swissborg selbst. [Quelle]
Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.
Ist Swissborg Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Swissborg ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]
Wie sicher ist mein Geld bei Swissborg?
Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht.
Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]
| Was Sie halten | Schutz | Grundlage |
|---|---|---|
| Kryptowerte | Getrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschrieben | MiCA Art. 75 |
| Kursverluste | Kein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger | – |
Wie viele Kryptowerte können Sie bei Swissborg handeln?
Bei Swissborg sind nach Angaben des Anbieters über 350 Kryptowährungen und digitale Assets handelbar. Möglich wird dies durch die sogenannte Smart Engine, die Liquidität von mehr als 40 dezentralen und rund 6 zentralen Handelsplätzen bündelt und beim Kauf oder Verkauf automatisch den besten verfügbaren Marktpreis sucht.
Neben dem klassischen Handel bietet Swissborg unter anderem Earn-Produkte, sogenannte Crypto Bundles, verwaltete Portfolios, frühe Investitionsmöglichkeiten (Alpha Early Deals), Auto-Invest-Sparpläne sowie automatisierte Orders. Seit 2026 gibt es zusätzlich eine Karte. Klassische Wertpapiere wie Aktien oder ETFs werden nicht angeboten – der Fokus liegt ausschließlich auf Kryptowerten.
Welche Gebühren fallen bei Swissborg an?
Die Standard-Handelsgebühr bei Swissborg liegt laut Anbieter bei maximal 0,99 Prozent pro Transaktion (Stand: nach der Gebührenanpassung im Herbst 2025, zuvor 1,49 Prozent). Wer BORG-Token sperrt, kann die Gebühr auf rund 0,1 Prozent senken. Dafür existiert ein Rangsystem von Standard über Bronze, Silber, Gold, Platinum bis Diamant und Elite, das zusätzlich Cashback in BORG bringt – bis zu 90 Prozent der Gebühren sollen laut einem Testportal automatisch zurückerstattet werden.
Ein- und Auszahlungen in Fiat-Währungen per Banküberweisung sind gebührenfrei, die Mindesteinzahlung per Karte, Apple Pay oder Google Pay liegt bei 10 €. Bei Krypto-Auszahlungen fällt eine Ausführungsgebühr von 0,10 Prozent zuzüglich Netzwerkgebühren an. Versteckte Spreads gibt es laut Anbieter nicht.
Wer steht hinter Swissborg – Gründung, Sitz und Nutzerzahlen
Swissborg wurde 2017 von Cyrus Fazel und Anthony Lesoismer in Lausanne, Schweiz, gegründet. Der Start erfolgte über ein ICO zwischen Dezember 2017 und Januar 2026, bei dem laut Berichten rund 50 Millionen US-Dollar Anschubfinanzierung eingesammelt wurden; 2023 folgte eine Finanzierungsrunde mit über 21 Millionen Schweizer Franken von mehr als 16.000 Kleinanlegern.
Der Hauptsitz liegt weiterhin in Lausanne, hinzu kommen Niederlassungen unter anderem in Portugal, Großbritannien und Estland, mit einem Team von über 250 Mitarbeitenden laut Unternehmensangaben.
Zu den Nutzerzahlen kursieren je nach Quelle und Zeitpunkt unterschiedliche Angaben:
- Rund 880.000 bis über 918.000 verifizierte Nutzer (Stand 2026, je nach Quelle)
- Über 1 Milliarde US-Dollar an Kunden-Kryptovermögen laut Anbieter
- Aktivität in rund 47 Ländern laut einem Testportal
Gab es bei Swissborg schon Sicherheitsvorfälle?
Ja: Im September 2025 wurde Swissborg Opfer eines Hacks über einen kompromittierten Drittanbieter. Betroffen war die Solana-Earn-Strategie, die über den externen Wallet-Partner Kiln abgewickelt wurde. Laut Kiln gelangten Angreifer über ein gestohlenes GitHub-Zugriffstoken eines Kiln-Ingenieurs an die Systeme und schleusten darüber einen bösartigen Code in die Kiln Connect API ein.
Betroffen waren laut Anbieter rund 1 % der Nutzer und etwa 2 % der Gesamtvermögenswerte, umgerechnet rund 42 Millionen US-Dollar. Swissborg erstattete die entstandenen Verluste im SOL-Earn-Programm nach eigenen Angaben vollständig. Der Vorfall betraf nicht die Kernsysteme von Swissborg selbst, sondern die Infrastruktur eines externen Staking-Partners – ein sogenannter Supply-Chain-Angriff.
Vor- und Nachteile von Swissborg
Swissborg verfügt seit März 2026 über eine MiCA-Zulassung mit EU-Pass, die auch für Deutschland gilt – die Aufsicht liegt bei der französischen AMF. Das Angebot reicht von Handel über Sparpläne (Auto-Invest) bis zu Earn-Produkten.
- Vorteil: Reguliert über MiCA, EU-weit gültig, keine gesonderte BaFin-Erlaubnis nötig
- Vorteil: Große Auswahl an Kryptowerten, Zugriff auf viele Handelsplätze über die Smart Engine
- Vorteil: Gebühren durch BORG-Cashback reduzierbar
- Nachteil: Standard-Handelsgebühr mit bis zu 0,99 % vergleichsweise hoch, wenn keine BORG-Token gesperrt werden
- Nachteil: Kein Live-Chat, Support läuft primär über Chatbot und Ticket
- Nachteil: Sicherheitsvorfall bei einem Drittanbieter im September 2025
- Nachteil: Keine klassische Einlagensicherung wie bei Bankguthaben
Für wen eignet sich Swissborg – und für wen nicht?
Swissborg richtet sich an Nutzer, die regelmäßig oder gelegentlich in Kryptowerte investieren möchten und Wert auf ein reguliertes Angebot mit MiCA-Zulassung legen. Die Auto-Invest-Funktion eignet sich für alle, die per Sparplan automatisiert und regelmäßig kleinere Beträge in Kryptowährungen investieren wollen, statt einzelne Trades manuell zu platzieren.
Weniger geeignet ist die Plattform für Personen, die klassische Wertpapiere wie Aktien oder ETFs suchen – dieses Segment deckt Swissborg nicht ab. Wer Wert auf telefonischen Direktkontakt oder Live-Chat-Support legt, muss sich auf Chatbot und Ticketsystem einstellen. Wichtig bleibt zudem: Kryptowerte unterliegen keiner Einlagensicherung wie Bankguthaben, und wie der Vorfall von 2025 zeigt, bestehen auch bei regulierten Anbietern Restrisiken über Drittpartner. Bei Anzeichen für problematisches Investitionsverhalten hilft check-dein-spiel.de oder die Rufnummer 0800 1 37 27 00.
Häufige Fragen zu Swissborg
Ist Swissborg seriös?
Nach Registerlage ja: Swissborg hat die in Deutschland nötige Erlaubnis und wird von einer Aufsichtsbehörde kontrolliert.
Ist Swissborg Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Swissborg ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Hat Swissborg eine BaFin-Lizenz?
Die Zulassung stammt von der AMF (Frankreich) und gilt per EU-Pass auch in Deutschland.
Wer beaufsichtigt Swissborg?
AMF (Frankreich) (MiCA-Zulassung).
Ist Swissborg MiCA-reguliert?
Ja, seit 05.03.2026 über die BLOCKNODES SAS.
Welche Erfahrungen gibt es mit Swissborg?
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Swissborg dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.
Wo kann ich mich über Swissborg beschweren?
Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.
Welche Gebühren berechnet Swissborg beim Handel?
Die Standard-Handelsgebühr liegt laut Anbieter bei maximal 0,99 % pro Transaktion (Stand Herbst 2025, zuvor 1,49 %). Durch das Sperren von BORG-Token in höheren Rängen (Bronze bis Elite) kann sie auf rund 0,1 % sinken, zusätzlich gibt es Cashback in BORG.
Fallen bei Ein- und Auszahlungen bei Swissborg Kosten an?
Einzahlungen per Fiat-Überweisung sowie das Einzahlen von Kryptowerten sind laut Anbieter gebührenfrei. Bei Kryptoauszahlungen wird eine Ausführungsgebühr von 0,10 % zuzüglich Netzwerkgebühren der jeweiligen Blockchain fällig; die Mindesteinzahlung per Karte, Apple Pay oder Google Pay beträgt 10 €.
Wie funktioniert ein Sparplan (Auto-Invest) bei Swissborg?
Mit der Auto-Invest-Funktion lässt sich ein Krypto-Sparplan einrichten, der automatisch täglich, wöchentlich oder monatlich einen festgelegten Betrag investiert. Die Käufe laufen laut Anbieter über die sogenannte Smart Engine und sind ebenfalls cashback-berechtigt.
Welche Kryptowerte können bei Swissborg gehandelt werden?
Laut Anbieter sind über 350 Kryptowährungen und digitale Assets gelistet. Die sogenannte Smart Engine bündelt dabei Liquidität von mehr als 40 dezentralen und rund 6 zentralen Handelsplätzen, um einen möglichst günstigen Marktpreis zu ermitteln. Aktien oder ETFs werden nicht angeboten.
Gab es bei Swissborg schon einen Sicherheitsvorfall?
Im September 2025 wurde ein externer Partner (Kiln), der die Solana-Earn-Strategie verwaltete, über eine kompromittierte API angegriffen; betroffen waren laut Berichten rund 1 % der Nutzer und etwa 41 Millionen US-Dollar bzw. 2 % der Gesamtvermögenswerte. Swissborg erstattete die entstandenen Verluste nach eigenen Angaben vollständig.
Quellen
- ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
- BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
- Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
- Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
- BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
- Recherche: bitcoin-2go.de
- Recherche: swissborg.com
- Recherche: help.swissborg.com
- Recherche: help.swissborg.com
- Recherche: bitcoin-kurier.de
- Recherche: moneytoday.ch
- Recherche: onvista.de
- Recherche: halborn.com
- Recherche: startupticker.ch
- Recherche: thecryptobasic.com
- Recherche: swissborg.com
- Recherche: bitcoin-2go.de






