Das Prüfergebnis im Überblick
- MiCA-Zulassung mit Gültigkeit für DeutschlandSwissquote Bank Europe SA, zugelassen am 24.04.2026 durch die CSSF (Luxemburg). [Quelle]
- Keine BaFin-WarnungIn 2.662 BaFin-Meldungen seit 2018 kein Treffer zum Namen. [Quelle]
Wie seriös ist Swissquote?
Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Swissquote: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.
Eine Erlaubnis bedeutet: Die Behörde hat Eigentümer, Geschäftsleitung, Kapital und Organisation geprüft und überwacht den Anbieter laufend. Sie sagt nichts darüber, ob Gebühren, Kundenservice oder Produkte zu Ihnen passen.
Hat Swissquote eine Lizenz in Deutschland?
Ja. Wir haben beide maßgeblichen Register abgefragt: ESMA (MiCA) und BaFin.
Im MiCA-Register ist die Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) eingetragen – zugelassen am 24.04.2026 durch die CSSF (Luxemburg). Die Zulassung umfasst: Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, Ausführung von Aufträgen, Transferdienstleistungen. Per EU-Pass gilt sie in 29 Staaten, darunter Deutschland. [Quelle]
Erfahrungen mit Swissquote – die Faktenlage
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Swissquote dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.
In allen 2.662 Verbrauchermitteilungen der BaFin zu unerlaubten Geschäften seit August 2018 gibt es keine Warnung gegen Swissquote selbst. [Quelle]
Achten Sie bei Erfahrungsberichten auf Auszahlungsdauer, Gebühren beim Verkauf, Erreichbarkeit des Supports und ob Kryptowerte auf eine eigene Wallet übertragbar sind.
Ist Swissquote Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Swissquote ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]
Wie sicher ist mein Geld bei Swissquote?
Kryptowerte müssen nach MiCA getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Eine staatliche Entschädigung wie bei Bankeinlagen gibt es für Krypto aber nicht.
Die Zulassung verpflichtet den Anbieter, Kundenbestände eindeutig zuzuordnen und bei einer Insolvenz herauszugeben. [Quelle]
| Was Sie halten | Schutz | Grundlage |
|---|---|---|
| Kryptowerte | Getrennte Verwahrung vom Firmenvermögen vorgeschrieben | MiCA Art. 75 |
| Kursverluste | Kein Schutz – Marktrisiko trägt der Anleger | – |
Wie viele Kryptowerte und Wertpapiere können Sie bei Swissquote handeln?
Laut Anbieter stehen bei Swissquote aktuell 52 Kryptowährungen zum direkten Handel zur Verfügung, darunter Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin. Für 45 dieser Kryptowerte kann Swissquote zusätzlich als Wallet genutzt werden.
Im Wertpapierbereich reicht das Angebot deutlich weiter: Über die Plattform lassen sich laut Anbieterangaben mehr als drei Millionen Produkte auf über 70 internationalen Börsen handeln, darunter über 9.000 ETFs, ETPs und ETNs. Der konkrete Zugang hängt vom gewählten Kontotyp und der jeweiligen Regulierung ab.
Für den EU-Krypto-Handel über die luxemburgische Swissquote Bank Europe SA gilt die MiCA-Erlaubnis der CSSF, die seit April 2026 auch Kunden in Deutschland einschließt.
Welche Gebühren fallen bei Swissquote für Krypto-Handel und Auszahlungen an?
Der Krypto-Handel bei Swissquote ist laut Anbieter degressiv gestaffelt. Ohne Handelsaktivität in den letzten 30 Tagen gilt die Standardstufe mit 1,00 % Maker- und 1,00 % Taker-Gebühr; ab einem Transaktionsvolumen von CHF 10.000 sinkt die Gebühr auf 0,75 %, ab CHF 50.000 auf 0,50 %. Stempelabgaben oder Börsenumsatzsteuern fallen beim Krypto-Handel laut Recherche nicht an.
Für Ein- und Auszahlungen von Bitcoin und Ethereum wird laut einem Erfahrungsbericht pauschal CHF 10 berechnet; Einzahlungen ab USD 500 sollen kostenlos sein. Genaue, aktuelle Konditionen sollten Sie vor einer Nutzung direkt beim Anbieter prüfen, da sich Gebührenmodelle ändern können.
Können Sie Kryptowährungen von Swissquote auf eigene Wallet auszahlen?
Für 45 der bei Swissquote handelbaren Kryptowährungen ist laut Anbieter eine Wallet-Funktion vorgesehen: Coins können auf Swissquote eingezahlt oder an ein externes Wallet übertragen werden. Damit ist grundsätzlich ein Transfer auf eine eigene Wallet möglich.
Eine Recherchequelle weist jedoch auf eine Einschränkung hin: Swissquote akzeptiert demnach Krypto-Einzahlungen von gelisteten Börsen wie Kraken, blockiert aber Auszahlungen zu Börsen. Wallet-Transfers und Börsen-Transfers scheinen also unterschiedlich behandelt zu werden. Bevor Sie größere Beträge einzahlen, sollten Sie die aktuellen Auszahlungsregeln und unterstützten Zielorte direkt beim Anbieter klären, da sich diese je nach Kryptowert und Kontotyp unterscheiden können.
Wie sind Einlagen bei Swissquote für deutsche Kunden abgesichert?
Für deutsche und andere EU-Kunden erfolgt die Kontoführung über die Swissquote Bank Europe SA mit Sitz in Luxemburg. Diese Gesellschaft verfügt seit dem 24.04.2026 über eine MiCA-Zulassung der luxemburgischen Aufsicht CSSF mit EU-Pass für Deutschland und 29 weitere Länder, unter anderem für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten sowie die Ausführung von Aufträgen.
Bareinlagen sind laut Anbieter über das luxemburgische Einlagensicherungssystem bis 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Diese Absicherung betrifft Bargeldbestände, nicht die Kursentwicklung gehaltener Kryptowerte oder Wertpapiere. Für Kunden, die über die Schweizer Muttergesellschaft Swissquote Bank Ltd geführt werden, gilt stattdessen die Schweizer Einlagensicherung esisuisse mit einer Grenze von 100.000 Schweizer Franken.
Gab es bei Swissquote Sicherheitsvorfälle oder Beanstandungen durch die Aufsicht?
Ja, die Schweizer Finanzaufsicht FINMA hat 2025 laut Bloomberg-Berichterstattung den Druck auf Swissquote erhöht. In einem jährlichen Beurteilungsschreiben forderte die FINMA das Unternehmen auf, verdächtige Aktivitäten stärker einzudämmen und die Zahl der Meldungen an die Geldwäscherei-Meldestelle zu reduzieren. Hintergrund waren laut swissinfo.ch um rund 30 Prozent gestiegene Berichte über erfolgreiche oder teilweise erfolgreiche Cyberangriffe auf Schweizer Finanzinstitute.
CEO Marc Bürki erklärte laut Tradingview/Finance Magnates, allein 2025 sei gegen mehr als 600 Websites vorgegangen worden, die Swissquote imitierten oder gefälschte Login-Seiten nutzten. Besondere Aufmerksamkeit der Regulatoren galt der gemeinsam mit PostFinance betriebenen Yuh-App. Eine BaFin-Warnung liegt nicht vor; die Maßnahmen betrafen die Schweizer Aufsicht.
Für wen eignet sich Swissquote – und für wen nicht?
Swissquote eignet sich für Anleger, die neben klassischen Wertpapieren auch Kryptowerte über einen regulierten, MiCA-zugelassenen Anbieter handeln möchten. Laut Anbieter stehen über drei Millionen Wertpapiere auf mehr als 70 Börsen sowie eine zweistellige Anzahl an Kryptowerten zur Verfügung, dazu Sparpläne für Aktien, ETFs und Kryptowährungen.
Weniger geeignet ist Swissquote für Anleger, die niedrige Gebühren priorisieren: Depotgebühren, Courtagen und Krypto-Transaktionskosten liegen laut recherchierten Anbieterangaben über denen vieler deutscher Broker. Auch für Kunden, die Kryptowerte direkt an andere Börsen auszahlen möchten, bestehen laut Recherche Einschränkungen, da Auszahlungen zu Handelsplätzen blockiert werden. Wer Wert auf einen deutschsprachigen Kundenservice rund um die Uhr legt, sollte die jeweilige Kontoart und Erreichbarkeit vorab prüfen.
Häufige Fragen zu Swissquote
Ist Swissquote seriös?
Aus Sicht der Register spricht nichts gegen Swissquote: Die Erlaubnis für Deutschland ist vorhanden.
Ist Swissquote Betrug?
Nein, nach Registerlage nicht: Swissquote ist ein zugelassener Anbieter. Offizielle Warnungen gegen das Unternehmen liegen nicht vor.
Hat Swissquote eine BaFin-Lizenz?
Die Zulassung stammt von der CSSF (Luxemburg) und gilt per EU-Pass auch in Deutschland.
Wer beaufsichtigt Swissquote?
CSSF (Luxemburg) (MiCA-Zulassung).
Ist Swissquote MiCA-reguliert?
Ja, seit 24.04.2026 über die Swissquote Bank Europe SA.
Welche Erfahrungen gibt es mit Swissquote?
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Swissquote dokumentiert haben: keine BaFin-Warnungen.
Wo kann ich mich über Swissquote beschweren?
Bei beaufsichtigten Finanzunternehmen über das Beschwerdeformular der BaFin, bei unerlaubten Plattformen zusätzlich bei der Polizei.
Wie viele Kryptowährungen kann man bei Swissquote handeln?
Laut Anbieter stehen aktuell 52 Kryptowerte für den direkten Handel zur Verfügung, darunter Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin. Für einen Teil davon, laut Anbieter 45 Coins, kann Swissquote zusätzlich als Wallet genutzt werden, sodass Guthaben zu anderen Wallets übertragen werden kann.
Welche Gebühren fallen beim Krypto-Handel bei Swissquote an?
Laut Anbieter liegt die Standardgebühr bei 1,00 % Courtage auf Transaktionen zwischen CHF 25 und CHF 9.999. Ab CHF 10.000 sinkt der Satz auf 0,75 %, ab CHF 50.000 auf 0,50 %. Stempelabgaben oder Börsenumsatzsteuern fallen beim Krypto-Handel nicht an.
Kann man bei Swissquote einen Sparplan auf Aktien, ETFs oder Kryptowährungen einrichten?
Ja, seit Dezember 2022 bietet Swissquote automatische Sparpläne (Recurring Order) auf Aktien, ETFs und Kryptowährungen an. Seit Oktober 2024 können dabei auch Bruchstücke von Aktien und ETFs ab CHF 3 pro Transaktion gekauft werden.
Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei Swissquote?
Laut Anbietervergleich liegt die Mindesteinzahlung beim Standard-Kontotyp bei 1.000 USD, beim Premium-Konto bei 10.000 USD und beim Prime-Konto mit persönlicher Kundenbetreuung bei 50.000 USD. Diese Angaben stammen aus einer Drittquelle und können je nach Kontomodell und Region abweichen.
Wie sind Einlagen und Kryptowerte bei Swissquote abgesichert?
Für Kunden der Schweizer Bank greift die Einlagensicherung esisuisse bis 100.000 CHF pro Kunde. Für EU-Kunden, die über die in Luxemburg ansässige Swissquote Bank Europe SA geführt werden, gilt die luxemburgische Einlagensicherung bis 100.000 EUR pro Einleger. Diese Sicherung betrifft Bareinlagen, nicht den Wert gehaltener Kryptowerte.
Quellen
- ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
- BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
- Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
- Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
- BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
- Recherche: becomewealthy.ch
- Recherche: brokerchooser.com
- Recherche: cercamoney.ch
- Recherche: swissquote.com
- Recherche: simplemoney.ch
- Recherche: datawallet.com
- Recherche: simplemoney.ch
- Recherche: swissquote.com
- Recherche: becomewealthy.ch
- Recherche: broker-bewertungen.de
- Recherche: brokergebuehren.de
- Recherche: swissquote.com






