Das Prüfergebnis im Überblick
- BaFin-Meldung vom 13.05.2026Bitcoinera(.)com: Bafin warnt vor Website [Quelle]
- BaFin-Meldung vom 03.01.2020Bitcoin Era kein nach § 32 KWG zugelassenes Institut [Quelle]
Ist Bitcoin Era ein seriöser Anbieter?
Nach Registerlage nein: Bitcoin Era hat keine Erlaubnis für Deutschland und steht auf einer offiziellen Warnliste.
Seit Ende 2024 brauchen Krypto-Anbieter in der EU eine Zulassung nach MiCA. Wer ohne Zulassung Kunden in Deutschland bedient, handelt unerlaubt – Ihr Geld ist dann nicht durch EU-Regeln zur getrennten Verwahrung geschützt. [Quelle]
Hat Bitcoin Era eine Erlaubnis?
Nein, nicht nach unserem Registerabgleich. Wir haben beide maßgeblichen Register abgefragt: ESMA (MiCA) und BaFin.
Weder im MiCA-Register der ESMA noch in der BaFin-Unternehmensdatenbank haben wir einen Eintrag zu Bitcoin Era gefunden (Stand 25.09.2026). [Quelle]
Bitcoin Era Erfahrungen: Was Register und Behörden zeigen
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Bitcoin Era dokumentiert haben: 2 BaFin-Meldung(en).
BaFin, 13.05.2026: Bitcoinera(.)com: Bafin warnt vor Website. Die Bafin warnt vor Angeboten auf der Website bitcoinera.com. Nach Erkenntnissen der Finanzaufsicht werden dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten.… [Quelle]
BaFin, 03.01.2020: Bitcoin Era kein nach § 32 KWG zugelassenes Institut. Die BaFin weist darauf hin, dass sie Anbietern, die unter der Bezeichnung „Bitcoin Era“ Geschäfte über Kryptowährungen anbieten, keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz ( KWG ) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen ert… [Quelle]
Typisch für diese Plattformen: Werbung mit Promi-Fotos, angebliche KI-Trading-Bots, Anrufe von „Brokern“ und Auszahlungen, die nie ankommen. [Quelle]
Betrug bei Bitcoin Era?
Die BaFin hat zu Bitcoin Era offiziell gewarnt bzw. ermittelt. Wir geben den Wortlaut der Behörde wieder: „Bitcoinera(.)com: Bafin warnt vor Website“ (13.05.2026).
Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]
Warnt die BaFin aktuell vor Bitcoin Era?
Ja, die BaFin hat aktuell am 13.05.2026 vor Bitcoin Era gewarnt. Konkret betrifft die Warnung die Website bitcoinera.com. Nach Erkenntnissen der Finanzaufsicht werden dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten. Rechtsgrundlage sind § 37 Absatz 4 KWG und § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz.
Diese Warnung ist nicht die erste: Bereits am 03.01.2020 hatte die BaFin festgestellt, dass Bitcoin Era keine Erlaubnis nach § 32 KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringung von Finanzdienstleistungen besitzt. Damals wurde das Angebot unter der Domain secured4u.net beworben, einer Seite ohne Impressum.
Die BaFin verweist in ihrer aktuellen Mitteilung ausdrücklich auf die früheren Warnungen unter dem Namen Bitcoin Era. Zusätzlich weisen BaFin, Bundeskriminalamt und Landeskriminalämter gemeinsam auf die Gefahr von Finanzbetrug im Internet hin und raten zu gründlicher Recherche vor jeder Online-Geldanlage.
Auch der aktuelle Betreiber tritt laut Rechtsberichterstattung ohne Nennung einer Rechtsform, ohne Angaben zum Geschäftssitz und ohne Impressum auf.
Welche anderen Behörden warnen vor Bitcoin Era?
Ja, neben der BaFin haben mehrere ausländische Aufsichtsbehörden vor Bitcoin Era gewarnt. Bestätigt mit Primärquelle sind Italien, Spanien und Neuseeland.
Für Behörden wie FMA Österreich, FCA (Großbritannien) oder AMF (Frankreich) ließen sich in der Recherche keine bitcoin-era-spezifischen Einzelwarnungen mit belastbarer Primärquelle finden.
Auch die deutsche Verbraucherzentrale hat bereits 2019 im Zusammenhang mit riskanten Krypto-Geschäftsmodellen auf Bitcoin Era hingewiesen und warnt allgemein, ohne konkrete Namensnennung, vor sogenannten Krypto-Robots.
| Behörde | Land | Inhalt |
|---|---|---|
| CONSOB | Italien | Anordnung einer Netzsperre für die Domains bitcoinera.app und weitere; zusätzlich Listung in einer Übersicht unautorisierter Anbieter vom 26.10.2023 |
| CNMV | Spanien | Bitcoin Era in der Liste nicht-autorisierter, gewarnter Unternehmen geführt |
| FMA | Neuseeland | Warnung vor Bitcoin Era und verbundenen Domains als möglichem Betrug |
Wie funktioniert die Promi-Fake-Werbung bei Bitcoin Era?
Bei Bitcoin Era werden bekannte Persönlichkeiten missbräuchlich für Werbung eingesetzt, ohne deren Zustimmung. Dokumentiert ist ein Fall, in dem ein Nutzer über einen gefälschten, täuschend echt wirkenden Tagesschau-Artikel auf die Plattform gelangte. Darin wurde behauptet, Musiker Peter Maffay habe in einer Sendung ein Geheimnis zum schnellen Geldverdienen mit einer Bitcoin-Software verraten und sei deshalb von der Bundesbank verklagt worden.
Auch Lena Meyer-Landrut wurde namentlich missbraucht: Sie hat nach eigenen Angaben nichts mit Bitcoin Era zu tun, hat rechtliche Schritte eingeleitet und warnt ausdrücklich vor den Fakes. Weitere für diese Masche missbrauchte Namen sind unter anderem Elon Musk, Günther Jauch, Markus Lanz sowie Bill Gates und Eric Schmidt.
Die gefälschten Werbekampagnen sind technisch aufwendig gestaltet und erscheinen bei Google häufig unter den Top-Treffern. Ein Klick auf den Link im Fake-Artikel führt direkt zur Anmeldeseite der Plattform, wo Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer abgefragt werden – danach folgt in der Regel umgehend ein Anruf.
Was passiert nach der Anmeldung bei Bitcoin Era? Die Callcenter-Masche
Nach der Anmeldung folgt in der Regel eine sofortige telefonische Kontaktaufnahme durch ein Callcenter. Laut betrugstest.com versucht der Anbieter mit aggressiver Werbung, Callcenter-Anrufen und zahlreichen E-Mails, Nutzer zur Einzahlung von Echtgeld zu bewegen.
Im Telefonat versprechen die Mitarbeiter laut betrug.org schnellen Reichtum, das Ganze soll angeblich zu hundert Prozent sicher sein. Ein im Beispiel dokumentierter Fall beschreibt zudem eine "Finanzbrokerin aus Österreich", die sich nach der Registrierung meldete (Quelle: evz.de).
Die im Nutzerkonto angezeigten Handelsgewinne sind laut verbraucherschutz.tv nicht real: Es finde kein echter Handel statt, weder mit Bitcoin noch mit Differenzkontrakten. Eingezahltes Geld werde nicht investiert, sondern direkt an die Betreiber weitergeleitet.
Da bei der Anmeldung meist persönliche Daten, Kontoverbindungen und teils Ausweisdokumente übermittelt werden, besteht laut betrugstest.com zusätzlich das Risiko von Identitätsdiebstahl. Wer sich bereits angemeldet, aber noch keine Zahlung geleistet hat, sollte keine weiteren Daten übermitteln und Anrufe des Callcenters nicht beantworten.
Unter welchen Domains tritt Bitcoin Era auf?
"Bitcoin Era" tritt nicht unter einer festen Domain auf, sondern wechselt die Internetadressen wiederholt. Die BaFin warnte 2020 vor Angeboten unter secured4u.net, 2026 folgte eine erneute Warnung zur Domain bitcoinera.com.
International sind weitere Domains dokumentiert: Die spanische CNMV und die italienische CONSOB nennen bitcoinera.app, die neuseeländische FMA warnt zusätzlich vor bitcoineras.com, en.profitmaximizer-app.com und bitcoinerapro.com.
Laut anwalt.de tritt der Betreiber der Website jeweils nur unter der Bezeichnung "Bitcoin Era" auf, ohne Nennung einer Rechtsform, ohne Angaben zum Geschäftssitz und ohne Impressum. Dieser häufige Domain-Wechsel erschwert es Behörden und Betroffenen, den Anbieter eindeutig zu identifizieren oder rechtlich zu belangen. Vor einer Interaktion mit einer als "Bitcoin Era" bezeichneten Seite sollte unabhängig von der konkreten Domain Vorsicht gelten.
| Domain | Quelle der Warnung |
|---|---|
| secured4u.net | BaFin (2020) |
| bitcoinera.com | BaFin (2026) |
| bitcoinera.app | CONSOB/CNMV |
| bitcoineras.com | FMA Neuseeland |
| en.profitmaximizer-app.com | FMA Neuseeland |
| bitcoinerapro.com | FMA Neuseeland |
Wer verdient an den Werbeanzeigen für Bitcoin Era?
An den Werbeanzeigen verdienen Drittseiten, die per Affiliate-Provision Besucher zu "Bitcoin Era" weiterleiten. Laut cryptoticker.io können solche Werbeseiten bis zu 100 Euro pro vermittelter Mindesteinzahlung von 250 Euro erhalten.
Das bedeutet: Je mehr zahlende Nutzer eine Werbeseite vermittelt, desto höher die Provision – unabhängig davon, was anschließend mit dem eingezahlten Geld geschieht. Laut cryptoticker.io sieht das Opfer sein Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder.
Dieses Vergütungsmodell erklärt auch, warum gefälschte Werbekampagnen mit Promi-Bezug so aufwändig gestaltet sind: Laut block-builders.de sind sie mit hohem technischem Aufwand betrieben und erreichen bei Google Top-Platzierungen. Für die Betreiber solcher Werbeseiten ist die Klickrate wirtschaftlich entscheidend, nicht die Seriosität des beworbenen Angebots.
Wer im Netz auf Anzeigen oder Artikel stößt, die "Bitcoin Era" bewerben, sollte bedenken, dass hinter der Platzierung ein finanzielles Eigeninteresse der Werbeseite steht. Auffällig hohe Renditeversprechen oder Promi-Empfehlungen in solchen Anzeigen sind daher kein Beleg für Seriosität, sondern eher ein Warnsignal.
Was sollten Betroffene von Bitcoin Era jetzt tun?
Betroffene sollten Strafanzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle erstatten. Verbraucherportale empfehlen dies ausdrücklich – auch wenn eine Anzeige das eingezahlte Geld nicht garantiert zurückbringt, hilft sie, weitere Ermittlungen zu ermöglichen und andere potenzielle Opfer zu schützen.
Da bei der Anmeldung meist persönliche Daten, Kontoverbindungen und Ausweisdokumente übermittelt wurden, besteht zusätzlich das Risiko von Identitätsdiebstahl. Betroffene sollten daher auch ihre Bank informieren und Konten sowie Karten auf verdächtige Bewegungen prüfen.
Auf Online-Trading-Betrug spezialisierte Kanzleien, etwa plan C, vertreten laut eigenen Angaben bereits zahlreiche Geschädigte von bitcoinera.com und haben erste Maßnahmen zur Rückforderung eingeleitet. Eine Beratung kann sinnvoll sein, um individuelle rechtliche Schritte zu prüfen – dies ersetzt jedoch keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Wer sich generell unsicher ist, ob eine Geldanlage oder ein Angebot seriös ist, kann sich zusätzlich an die Verbraucherzentrale wenden. Bei Problemen mit Glücksspiel- oder Spielsuchtverhalten im weiteren Sinne bietet die unabhängige Beratung unter check-dein-spiel.de sowie die Telefonnummer 0800 1 37 27 00 kostenlose Unterstützung.
Welche Vor- und Nachteile hat Bitcoin Era?
Belastbare Vorteile lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht benennen – es gibt keine Berichte über reale, ausgezahlte Gewinne oder tatsächlich stattfindenden Handel bei Bitcoin Era.
Die dokumentierten Nachteile wiegen dagegen schwer:
Diese Punkte sprechen laut den zitierten Behörden und Rechtsanwälten gegen eine Nutzung. Eine Kanzlei, die auf diese Fälle spezialisiert ist, schätzt den Anteil unseriöser Anbieter in diesem Marktsegment auf über 90 Prozent.
- Keine Erlaubnis nach § 32 KWG, keine MiCA-Zulassung, aktuelle BaFin-Warnung (Stand 13.05.2026)
- Laut Rechercheportal existiert die beworbene Handelssoftware nicht; es findet kein echter Handel mit Bitcoin oder CFDs statt
- Eingezahltes Geld wird direkt an die Betreiber transferiert, nicht investiert
- Kein Impressum, keine Angaben zu Rechtsform oder Geschäftssitz
- Aggressive Callcenter-Anrufe und E-Mails zur Animation weiterer Einzahlungen
- Warnungen mehrerer Behörden: BaFin, CONSOB (Italien), CNMV (Spanien), FMA (Neuseeland)
- Werbung nutzt gefälschte Prominenten-Zitate (u. a. Lena Meyer-Landrut, Bill Gates)
- Übermittelte persönliche Daten bergen Risiko für Identitätsdiebstahl
Für wen eignet sich Bitcoin Era – und für wen nicht?
Eine Kaufempfehlung oder Eignungsaussage kann an dieser Stelle nicht gegeben werden – dafür fehlt die Grundlage, da keine Behörde Bitcoin Era eine gültige Erlaubnis erteilt hat und mehrere Aufsichtsbehörden ausdrücklich davor warnen.
Für Anlegerinnen und Anleger, die einen regulierten, transparenten Anbieter mit nachvollziehbarer Rechtsform und Aufsicht suchen, ist Bitcoin Era ungeeignet: Es fehlen Impressum, Geschäftssitzangabe und eine Erlaubnis nach § 32 KWG oder MiCA-Verordnung.
Auch für Menschen, die auf seriöse Presseberichte oder Prominenten-Empfehlungen vertrauen, ist Vorsicht geboten – die verlinkten Artikel und Zitate sind laut Verbraucherzentrale Zentrale (EVZ) und weiteren Quellen gefälscht und werden gezielt zur Täuschung eingesetzt.
Generell gilt: Wer im Internet auf Angebote stößt, die schnellen und angeblich risikofreien Gewinn versprechen, sollte vor jeder Einzahlung die Registerprüfung bei BaFin, ESMA oder den nationalen Aufsichtsbehörden konsultieren. Bei Bitcoin Era liegt bereits eine aktuelle BaFin-Warnung vor, ergänzt durch Warnungen aus Italien, Spanien und Neuseeland – dies ersetzt keine individuelle Rechts- oder Anlageberatung.
Was sagen Anwälte und Verbraucherschützer zu Bitcoin Era?
Anwälte und Verbraucherschützer schätzen Bitcoin Era übereinstimmend als riskant beziehungsweise unseriös ein. Die auf Online-Trading-Betrug spezialisierte Kanzlei plan C vertritt nach eigenen Angaben bereits zahlreiche Geschädigte von bitcoinera.com und hat erste Maßnahmen zur Rückforderung eingeleitet.
Die Kanzlei Herfurtner, die ebenfalls Geschädigte vertritt, schätzt laut eigener Aussage, dass mehr als 90 Prozent der Anbieter in diesem Marktsegment unseriös sind. Diese Einschätzung bezieht sich auf die Kategorie automatisierter Krypto-Handelsplattformen insgesamt, nicht ausschließlich auf Bitcoin Era.
Die Verbraucherzentrale wies bereits im Mai 2019 auf ihrer Website auf Risiken bei Geschäften mit Kryptowährungen hin und nannte in diesem Zusammenhang auch Bitcoin Era neben anderen Anbietern. Zusätzlich warnt die Verbraucherzentrale allgemein vor sogenannten Krypto-Robots, allerdings ohne dabei konkrete Anbieternamen zu nennen.
Diese Einschätzungen stammen von Anwaltskanzleien und Verbraucherschützern, nicht von Aufsichtsbehörden. Die verbindliche behördliche Einordnung liefern die BaFin-Warnungen sowie die Meldungen von CONSOB, CNMV und FMA.
Häufige Fragen zu Bitcoin Era
Ist Bitcoin Era seriös?
Nach Registerlage nein: Bitcoin Era hat keine Erlaubnis für Deutschland und steht auf einer offiziellen Warnliste.
Ist Bitcoin Era Betrug?
Die BaFin hat zu Bitcoin Era offiziell gewarnt bzw. ermittelt. Wir geben den Wortlaut der Behörde wieder: „Bitcoinera(.)com: Bafin warnt vor Website“ (13.05.2026).
Hat Bitcoin Era eine BaFin-Lizenz?
Nein, einen Eintrag haben wir nicht gefunden.
Wer beaufsichtigt Bitcoin Era?
Nach unserem Registerabgleich keine EU-Aufsicht mit Zulassung für Deutschland.
Welche Erfahrungen gibt es mit Bitcoin Era?
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Bitcoin Era dokumentiert haben: 2 BaFin-Meldung(en).
Wo kann ich mich über Bitcoin Era beschweren?
Bei der Polizei (Anzeige) und bei der BaFin. Überweisen Sie kein weiteres Geld.
Warum werden bei Bitcoin Era immer wieder bekannte Prominente wie Lena Meyer-Landrut gezeigt?
Deren Namen und Bilder werden ohne Zustimmung für Werbekampagnen missbraucht, um Vertrauen vorzutäuschen. Lena Meyer-Landrut hat öffentlich klargestellt, mit Bitcoin Era nichts zu tun zu haben und warnt vor den Fakes. Ähnlich betroffen sind laut Berichten unter anderem Elon Musk, Günther Jauch und Markus Lanz.
Was passiert nach der Registrierung bei Bitcoin Era?
Berichten zufolge folgt kurz nach der Anmeldung ein Anruf eines Callcenters, das zu einer Geldeinzahlung drängt und schnellen Reichtum verspricht. Diese Vorgehensweise gilt als typisches Merkmal solcher Plattformen.
Sind die auf der Plattform angezeigten Gewinne bei Bitcoin Era echt?
Nein, laut Recherche eines Verbraucherportals findet kein echter Handel mit Bitcoin oder CFDs statt; die angezeigten Software-Gewinne seien frei erfunden. Eingezahltes Geld werde stattdessen direkt weitergeleitet.
In welchen Ländern wurde bereits vor Bitcoin Era gewarnt?
Neben der BaFin in Deutschland warnten auch die italienische Aufsicht CONSOB (mit Netzsperre), die spanische CNMV sowie die neuseeländische FMA vor Bitcoin Era und zugehörigen Domains.
Was sollten Betroffene von Bitcoin Era tun?
Verbraucherportale empfehlen, Strafanzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle zu erstatten, insbesondere da häufig auch persönliche Daten und Ausweisdokumente übermittelt wurden. Bei belastenden finanziellen Folgen kann zusätzlich Beratung, etwa über check-dein-spiel.de oder die Rufnummer 0800 1 37 27 00, helfen.
Quellen
- BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
- Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
- ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
- Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
- BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
- BaFin, 13.05.2026: Bitcoinera(.)com: Bafin warnt vor Website
- BaFin, 03.01.2020: Bitcoin Era kein nach § 32 KWG zugelassenes Institut
- Recherche: block-builders.de
- Recherche: betrugstest.com
- Recherche: betrug.org
- Recherche: verbraucherschutz.tv
- Recherche: cnmv.es
- Recherche: fma.govt.nz
- Recherche: bitcoineranew.com