Das Prüfergebnis im Überblick
- BaFin-Meldung vom 24.07.2026Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website quantum-ai(.)art [Quelle]
- BaFin-Meldung vom 30.09.2025Quantum AI : BaFin warnt auch vor der Website happycries(.)com [Quelle]
- BaFin-Meldung vom 14.07.2025Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website yiy.matrosik1.click [Quelle]
- BaFin-Meldung vom 24.03.2025Quantum AI : Bafin warnt auch vor den Websites quantumaiplatform.com und quantumai.co [Quelle]
Ist Quantum Ai ein seriöser Anbieter?
Nach Registerlage nein: Quantum Ai hat keine Erlaubnis für Deutschland und steht auf einer offiziellen Warnliste.
Seit Ende 2024 brauchen Krypto-Anbieter in der EU eine Zulassung nach MiCA. Wer ohne Zulassung Kunden in Deutschland bedient, handelt unerlaubt – Ihr Geld ist dann nicht durch EU-Regeln zur getrennten Verwahrung geschützt. [Quelle]
Hat Quantum Ai eine Erlaubnis?
Nein, nicht nach unserem Registerabgleich. Maßgeblich sind das MiCA-Register der ESMA und die BaFin-Unternehmensdatenbank.
Weder im MiCA-Register der ESMA noch in der BaFin-Unternehmensdatenbank haben wir einen Eintrag zu Quantum Ai gefunden (Stand 25.09.2026). [Quelle]
Erfahrungen mit Quantum Ai – die Faktenlage
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Quantum Ai dokumentiert haben: 7 BaFin-Meldung(en).
BaFin, 24.07.2026: Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website quantum-ai(.)art. Die Finanzaufsicht Bafin warnt erneut vor Angeboten von Quantum AI . Es besteht der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber auf der Website quantum-ai(.)art ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten.… [Quelle]
BaFin, 30.09.2025: Quantum AI : BaFin warnt auch vor der Website happycries(.)com. Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor der Website happycries(.)com. Die unbekannten Betreiber leiten Nutzerinnen und Nutzer zu ihrem Angebot Quantum AI , einer Trading-Software, aktuell über die Website happycries.com. Es besteht der Verdacht, dass die Betreiber… [Quelle]
BaFin, 14.07.2025: Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website yiy.matrosik1.click. Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor der Website yiy.matrosik1.click. Die unbekannten Betreiber leiten Nutzerinnen und Nutzer zu ihrem Angebot Open AI , einer Trading - Software , aktuell über die Website yiy.matrosik1.click. Es besteht der Verdacht, dass die Be… [Quelle]
Typisch für diese Plattformen: Werbung mit Promi-Fotos, angebliche KI-Trading-Bots, Anrufe von „Brokern“ und Auszahlungen, die nie ankommen. [Quelle]
Quantum Ai: Betrug oder seriös?
Die BaFin hat zu Quantum Ai offiziell gewarnt bzw. ermittelt. Wir geben den Wortlaut der Behörde wieder: „Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website quantum-ai(.)art“ (24.07.2026).
Wenn Sie Geld an eine unerlaubte Plattform überwiesen haben: Zahlung sofort bei der Bank reklamieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, keine weiteren „Gebühren“ für eine angebliche Auszahlung zahlen und sich vor „Recovery“-Firmen hüten, die gegen Vorkasse Geld zurückholen wollen. [Quelle]
Welche Behörden warnen international vor Quantum AI?
Neben der BaFin haben zahlreiche weitere Finanzaufsichtsbehörden vor Quantum AI gewarnt. Die spanische CNMV veröffentlichte bereits am 11. Dezember 2023 eine Warnung wegen unerlaubter Finanzdienstleistungen. Die britische FCA führt Quantum AI als nicht autorisierten Anbieter, die kanadische AMF (Québec) stellte fest, dass der Anbieter dort nicht registriert ist. Auch die österreichische FMA, die belgische FSMA sowie die Schweizer FINMA (mit der konkreten Domain quantumai-ch.com auf ihrer Warnliste) haben Warnungen ausgesprochen.
Laut Recherchen sind zudem Warnungen von Behörden in Neuseeland (FMA), den Niederlanden (AFM), Schweden (FI), Dänemark (DFSA), Irland (Central Bank of Ireland), Australien sowie den kanadischen Provinzaufsichten OSC und ASC dokumentiert. Die niederländische AFM listet auf ihrer Warnseite mehrere Einträge zu Quantum AI mit Daten von Juli 2023 bis Januar 2026 – ein Hinweis darauf, dass Behörden wiederholt gegen wechselnde Klon-Domains vorgehen mussten.
Diese Häufung unabhängiger Warnungen aus verschiedenen Ländern über mehrere Jahre hinweg zeigt: Es handelt sich nicht um einen einmaligen Vorfall, sondern um ein international wiederkehrendes Muster mit ständig wechselnden Internetadressen.
Wie oft hat die BaFin bereits vor Quantum AI gewarnt und über welche Domains?
Die BaFin hat seit 2022 mindestens sieben Mal öffentlich vor Quantum AI gewarnt. Die erste Warnung datiert vom 9. August 2022, als die BaFin gegen die Betreiber der Website the-quantum-ai.com ermittelte. Es folgten weitere Warnungen am 25. Februar 2025 (Domain greenholtt.com), am 24. März 2025 (quantumaiplatform.com und quantumai.co) sowie am 14. Juli 2025 (yiy.matrosik1.click, dort unter dem Namen "Open AI"). Am 29. November 2024 warnte die BaFin zudem vor quantumtrade-app.live, am 24. Juli 2026 vor quantum-ai.art. Laut einer Sekundärquelle kam am 30. September 2025 eine Warnung vor happycries.com als Promotionsseite hinzu.
Rechtsgrundlage der Warnungen ist § 37 Abs. 4 Kreditwesengesetz beziehungsweise § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz. Weitere mit Quantum AI verknüpfte Domains, die von Anwaltskanzleien dokumentiert wurden, sind unter anderem capproon.life, hubstarnivo.com und quantumtradeai.co.
Der ständige Domain-Wechsel ist typisch: Sobald eine Website gesperrt oder öffentlich bekannt wird, tauchen die Betreiber unter neuem Namen wieder auf – die Struktur dahinter bleibt dieselbe.
Wie funktioniert die Betrugsmasche bei Quantum AI?
Der Einstieg erfolgt meist über Fake-Werbeanzeigen auf Facebook oder Instagram, die scheinbar harmlose Produkte bewerben und über gefälschte Nachrichtenseiten zur eigentlichen Handelsplattform führen. Nach der Registrierung folgt laut Recherchen häufig eine erste, vergleichsweise geringe Einzahlung von rund 250 Euro.
Anschließend nehmen vermeintliche "Berater" per Telefon oder WhatsApp Kontakt auf und drängen zu weiteren, höheren Einzahlungen. Auf der Plattform selbst werden dabei simulierte Gewinne angezeigt – tatsächlich handelt es sich um rein fiktive Kontostände, keine echten Handelsgeschäfte. Für eine angebliche Auszahlung sollen Betroffene zusätzlich fiktive Steuern oder Gebühren vorab zahlen.
Nach einem Verlust werden ehemalige Opfer teils erneut kontaktiert – diesmal von angeblichen "Recovery"-Diensten, die sich als Anwälte oder Verbraucherschützer ausgeben und gegen weitere Vorauszahlung die Rückholung des verlorenen Geldes versprechen. Berichten zufolge kommt es zudem zu aggressiver telefonischer Kontaktaufnahme mit mehreren Anrufen täglich sowie in Einzelfällen zu Fernzugriff auf Geräte der Betroffenen mit anschließender Malware-Installation.
Ein durchgängiges Muster: Vertrauen aufbauen, kleine Erfolge simulieren, zu größeren Summen drängen – echtes Geld fließt dabei nur in eine Richtung.
Warum tauchen Elon Musk, Stefan Raab und andere Prominente in der Werbung auf?
Die Nennung bekannter Namen dient dazu, Quantum AI Glaubwürdigkeit zu verleihen, ohne dass eine tatsächliche Verbindung besteht. Weder Elon Musk noch andere genannte Personen haben laut Recherchen je mit Quantum AI zusammengearbeitet oder das Angebot unterstützt.
Auch deutsche Prominente wurden missbraucht: Für Stefan Raab wurde ein gefälschter Artikel im Stil von Bild erstellt, der ihm eine erfundene Empfehlung für Quantum AI unterstellte. Solche Inhalte werden über Fake-Werbeanzeigen und nachgebaute Nachrichtenseiten verbreitet.
Das Muster ist bei Quantum AI wiederkehrend dokumentiert: Ein bekanntes Gesicht suggeriert Seriosität und Erfolg, während die eigentliche Handelsplattform ohne Zulassung arbeitet. Wer eine Anzeige mit prominenter Empfehlung für ein Trading-Angebot sieht, sollte dies unabhängig prüfen – etwa über die offizielle Website oder öffentliche Aussagen der genannten Person – und nicht direkt der Werbung folgen.
Woran erkennt man gefälschte Tagesschau-Artikel und Presseberichte über Quantum AI?
Gefälschte Tagesschau-Artikel sind Nachbauten bekannter Nachrichtenseiten, die frei erfundene Meldungen mit Quantum AI verknüpfen. Ein dokumentiertes Beispiel: ein angeblicher Bericht, wonach Alice Weidel nach einem Yachtunfall auf dem Bodensee eine Trading-Plattform empfohlen habe. Der dpa-Faktencheck stellte fest, dass weder der Unfall noch die angebliche Talkshow-Sendung stattgefunden haben und die Seite gefälscht war.
Ähnliche Fake-Artikel kursierten mit den Namen Herbert Grönemeyer, Sahra Wagenknecht, Til Schweiger, Friedrich Merz und Dieter Nuhr.
Erkennungsmerkmale solcher Fälschungen:
Im Zweifel lohnt sich eine direkte Suche auf tagesschau.de oder eine Prüfung über Faktencheck-Angebote wie den der dpa oder Mimikama.
- Domain weicht bei genauem Hinsehen vom Original ab (z. B. zusätzliche Wörter, andere Endung)
- Die Geschichte wirkt reißerisch oder unwahrscheinlich (Unfall, Skandal, exklusives Geständnis)
- Der Artikel mündet direkt in einen Link zu einer Handelsplattform
- Auf der echten Tagesschau-Website oder bei anderen seriösen Medien findet sich keine entsprechende Meldung
Welche Rolle spielt Facebook/Meta bei der Verbreitung der Fake-Werbung?
Facebook und Instagram sind laut Recherchen ein zentraler Verbreitungsweg für Quantum-AI-Werbung. Der Einstieg erfolgt häufig über harmlos wirkende Produktanzeigen, die über gefälschte Nachrichtenseiten zur eigentlichen Handelsplattform führen.
Laut Reuters-Recherchen soll der Meta-Konzern 2024 bis zu zehn Prozent seines Jahresumsatzes – rund 16 Milliarden US-Dollar – mit Werbung für Betrugsmaschen, verbotene Produkte und Fake-Promi-Kampagnen erzielt haben, wie interne Dokumente nahelegen.
Das Landgericht Frankfurt urteilte in diesem Zusammenhang, dass Meta sich nicht mehr allein auf die Rolle eines neutralen Werbeplatz-Anbieters zurückziehen könne. Der Konzern speichere Anzeigen nicht nur passiv, sondern bestimme über automatisierte Auktionen und Algorithmen, wann, wo und wem eine Anzeige angezeigt werde.
Für Nutzer bedeutet das: Auch Anzeigen auf etablierten Plattformen wie Facebook oder Instagram sind kein Beleg für Seriosität. Eine Bewerbung über soziale Medien ersetzt keine eigene Prüfung von Lizenz, Impressum und Behördenwarnungen.
Woran lässt sich Quantum AI als unseriöser Anbieter erkennen?
Ein deutliches Warnsignal ist das vollständig fehlende Impressum: Weder Rechtsform noch Geschäftsadresse noch ein namentlich benannter Betreiber sind auf der Plattform zu finden, stattdessen werden Betreiberinformationen über einen Anonymisierungsdienst verschleiert.
Hinzu kommt, dass Quantum AI unter ständig wechselnden Domainnamen auftritt. Allein die BaFin dokumentierte seit 2022 Warnungen zu mehreren verschiedenen Websites, darunter quantumaiplatform.com, quantumai.co, quantum-ai.art, happycries.com und quantumtrade-app.live. Dieser häufige Domainwechsel dient erkennbar dazu, Sperrungen und Warnungen zu umgehen.
Weitere Indizien sind der Einstieg über gefälschte Werbeanzeigen und angebliche Presseartikel mit missbrauchten Prominentennamen sowie fehlende erkennbare Lizenzen bei europäischen Aufsichtsbehörden. Weder im MiCA-Register noch bei der BaFin liegt für Quantum AI eine Erlaubnis vor.
Diese Kombination aus Anonymität, Domainwechseln und fehlender Regulierung ist bei seriösen Finanzdienstleistern nicht üblich.
- Kein Impressum, keine überprüfbaren Betreiberangaben
- Wiederholt wechselnde Domains trotz behördlicher Warnungen
- Werbung über soziale Netzwerke mit gefälschten Prominenten-Empfehlungen
- Keine Zulassung bei BaFin oder vergleichbaren Aufsichtsbehörden
Was passiert nach der ersten Einzahlung bei Quantum AI?
Nach der ersten, meist kleineren Einzahlung folgt in der Regel Kontaktaufnahme durch vermeintliche "Berater" per Telefon oder WhatsApp. Diese drängen dazu, weitere, höhere Beträge zu investieren.
Auf der Handelsplattform werden dabei simulierte Gewinne angezeigt – tatsächliche Kursbewegungen oder reale Investitionen finden nicht statt. Die steigenden Kontostände sollen Vertrauen schaffen und zu weiteren Einzahlungen motivieren.
Wird später eine Auszahlung verlangt, fordern die Betreiber häufig zusätzlich angebliche Steuern oder Gebühren, die vorab bezahlt werden müssten. Eine tatsächliche Auszahlung erfolgt danach in der Regel dennoch nicht.
Berichten zufolge kommt es zudem zu aggressiver telefonischer Kontaktaufnahme mit auffällig hoher Anruffrequenz über wechselnde Nummern. Dokumentiert sind auch Fälle, in denen Betroffene zur Installation von Fernzugriffssoftware auf ihren Geräten gedrängt wurden, was in der Folge zu Malware- oder Spyware-Befall führte.
Dieser Ablauf – kleine Erst-einzahlung, simulierte Gewinne, Drängen auf weitere Einzahlungen, Gebührenforderungen vor Auszahlung – entspricht einem wiederkehrenden Muster, das von mehreren Quellen unabhängig beschrieben wird.
Was können Betroffene tun, wenn sie bereits Geld eingezahlt haben?
Wer bereits Geld an Quantum AI überwiesen hat, sollte keine weiteren Zahlungen leisten, auch wenn angebliche Gebühren oder Steuern für eine Auszahlung gefordert werden. Solche Forderungen sind Teil der Betrugsmasche.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich nach einem Verlust angebliche "Recovery"-Dienste, Anwälte oder Verbraucherschützer melden und gegen eine weitere Vorauszahlung die Rückholung des verlorenen Geldes versprechen. Solche Kontaktaufnahmen erfolgen häufig gezielt bei bereits geschädigten Personen und stellen einen erneuten Betrugsversuch dar.
Sinnvoll sind stattdessen: Sicherung aller Unterlagen wie Zahlungsbelege, Chatverläufe und Kontaktdaten der Betreiber, Anzeige bei der Polizei sowie Meldung an die BaFin. Bei Fernzugriff auf Geräte oder installierter Software sollten betroffene Geräte zusätzlich auf Schadsoftware geprüft werden.
Da es sich nicht um Glücksspiel, sondern um mutmaßlich unerlaubte Finanzdienstleistungen handelt, kann eine rechtliche Einschätzung des Einzelfalls sinnvoll sein. Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung. Wer allgemein Unterstützung bei belastendem Umgang mit Geld und Verlusten sucht, findet Hilfe unter check-dein-spiel.de oder telefonisch unter 0800 1 37 27 00.
Für wen eignet sich Quantum AI – und für wen nicht?
Quantum AI eignet sich nach den vorliegenden Fakten für niemanden als seriöse Handels- oder Investitionsplattform. Es liegt keine Zulassung im MiCA-Register vor, und die BaFin warnt seit 2022 wiederholt und unter wechselnden Domainnamen vor dem Anbieter. Zusätzlich haben zahlreiche internationale Aufsichtsbehörden – darunter CNMV, FCA, AMF, FSMA und FINMA – vergleichbare Warnungen veröffentlicht.
Die dokumentierten Merkmale – fehlendes Impressum, simulierte Gewinne, Aufforderungen zu Vorabzahlungen, aggressive Kontaktaufnahme sowie gefälschte Prominenten- und Presseinhalte – sprechen unabhängig voneinander gegen jede Form der Nutzung, unabhängig von Erfahrungsstand oder Anlagesumme. Auch technisch versierte oder finanziell erfahrene Personen sind vor der beschriebenen Masche nicht automatisch geschützt, da der Einstieg gezielt über Vertrauen erzeugende Elemente wie bekannte Namen oder scheinbar seriöse Presseartikel erfolgt.
Wer Interesse an regulierten Anlage- oder Handelsangeboten hat, sollte ausschließlich Anbieter mit nachprüfbarer Zulassung bei BaFin oder einer vergleichbaren europäischen Aufsichtsbehörde in Betracht ziehen. Bei bereits spürbarem Kontrollverlust im Umgang mit Geldeinsätzen oder Glücksspiel- und Tradingangeboten bietet die Beratungsstelle check-dein-spiel.de sowie die Rufnummer 0800 1 37 27 00 kostenlose und anonyme Unterstützung.
Häufige Fragen zu Quantum Ai
Ist Quantum Ai seriös?
Nach Registerlage nein: Quantum Ai hat keine Erlaubnis für Deutschland und steht auf einer offiziellen Warnliste.
Ist Quantum Ai Betrug?
Die BaFin hat zu Quantum Ai offiziell gewarnt bzw. ermittelt. Wir geben den Wortlaut der Behörde wieder: „Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website quantum-ai(.)art“ (24.07.2026).
Hat Quantum Ai eine BaFin-Lizenz?
Nein, einen Eintrag haben wir nicht gefunden.
Wer beaufsichtigt Quantum Ai?
Nach unserem Registerabgleich keine EU-Aufsicht mit Zulassung für Deutschland.
Welche Erfahrungen gibt es mit Quantum Ai?
Wir veröffentlichen keine gekauften oder ungeprüften Kundenbewertungen. Stattdessen zeigen wir, was offizielle Stellen zu Quantum Ai dokumentiert haben: 7 BaFin-Meldung(en).
Wo kann ich mich über Quantum Ai beschweren?
Bei der Polizei (Anzeige) und bei der BaFin. Überweisen Sie kein weiteres Geld.
Wie läuft die Betrugsmasche bei Quantum Ai typischerweise ab?
Der Einstieg erfolgt meist über Fake-Werbeanzeigen auf Facebook oder Instagram, die über gefälschte Nachrichtenseiten zur Plattform führen. Nach einer ersten Einzahlung melden sich angebliche "Berater" per Telefon oder WhatsApp und drängen zu weiteren, höheren Einzahlungen, während im Konto nur simulierte Gewinne angezeigt werden.
Warum werden bei Quantum Ai Prominente wie Elon Musk oder Stefan Raab genannt?
Die Namen bekannter Personen werden ohne deren Wissen oder Zustimmung missbraucht, um über gefälschte Zeitungsartikel und Deepfake-Videos Vertrauen zu erzeugen. Dokumentiert sind unter anderem gefälschte Werbeartikel mit Elon Musk und Stefan Raab sowie gefälschte Tagesschau-Meldungen mit Politikern wie Alice Weidel oder Friedrich Merz.
Was passiert, wenn man bei Quantum Ai eine Auszahlung verlangt?
Berichten zufolge werden für eine angebliche Auszahlung zusätzlich fiktive Steuern oder Gebühren verlangt, die vorab bezahlt werden sollen. Tatsächliche Auszahlungen erfolgen dabei laut Anwalt.de nicht.
Warnen auch Behörden außerhalb Deutschlands vor Quantum Ai?
Ja, unter anderem die spanische CNMV, die britische FCA, die kanadische AMF, die Schweizer FINMA und die belgische FSMA haben Warnungen veröffentlicht. Auch Aufsichtsbehörden in den Niederlanden, Neuseeland, Schweden, Dänemark und Australien haben laut postquantum.com ähnliche Warnungen ausgesprochen.
Was sollte man tun, wenn man bereits Geld an Quantum Ai verloren hat?
Vorsicht ist geboten bei angeblichen "Recovery"-Diensten, die sich nach einem Verlust als Anwälte oder Verbraucherschützer ausgeben und gegen Vorauszahlung die Rückholung des Geldes versprechen – dies ist laut Coinjar ein bekanntes Folgebetrugsmuster. Bei Anzeichen problematischen Spielverhaltens oder finanzieller Notlage bietet die Beratungsstelle check-dein-spiel.de sowie die Rufnummer 0800 1 37 27 00 kostenlose und anonyme Hilfe an.
Quellen
- BaFin – Verbrauchermitteilungen zu unerlaubten Geschäften (2.662 Meldungen seit 08/2018 ausgewertet)
- Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), Art. 75 – Verwahrung von Kryptowerten
- ESMA – Interim MiCA Register (zugelassene Krypto-Dienstleister, CASPS.csv)
- Polizeiliche Kriminalprävention – Cybertrading-Betrug
- BaFin – Beschwerde über ein Unternehmen einreichen
- BaFin, 24.07.2026: Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website quantum-ai(.)art
- BaFin, 30.09.2025: Quantum AI : BaFin warnt auch vor der Website happycries(.)com
- BaFin, 14.07.2025: Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website yiy.matrosik1.click
- BaFin, 24.03.2025: Quantum AI : Bafin warnt auch vor den Websites quantumaiplatform.com und quantumai.co
- BaFin, 25.02.2025: Quantum AI : Bafin warnt auch vor der Website greenholtt.com
- BaFin, 29.11.2024: QuantumAI: Bafin warnt vor Domain quantumtrade- app. live
- Recherche: bafin.de
- Recherche: bafin.de
- Recherche: bafin.de
- Recherche: coinjar.com
- Recherche: boersen-parkett.de
- Recherche: scoredex.com
- Recherche: dpa-factchecking.com
- Recherche: mimikama.org
- Recherche: anwalt.de
- Recherche: fastbull.com
- Recherche: postquantum.com
- Recherche: lautorite.qc.ca